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Dienstag, 13. Februar 2007

Auftrag: Text zum Selbstbewusstsein

Oh mein Gott, was ich mal wieder für einenSchwachsinn zusammengetextet habe, das ist ja schauderhaft. Nun ja, ist ja nur eine kleine Hausaufgabe. Ich hoffe nur, dass das der Lehrer nicht allzu genau liest, sonst könnte er ja noch auf die Idee kommen, ich sei verrückt (was ich ja auch bin, aber das soll schliesslich nicht wirklich jeder wissen, vor allem kein Lehrer)

Einen Text über Selbstbewusstsein schreiben, ist schwer, wenn man selber keines besitzt. Dies ist mir spontan in den Sinn gekommen, als ich über das Thema nachgedacht habe. Da ich kein Experte in der Frage "Wie erlangt man Selbstbewusstsein" bin, möchte ich genau über das Gegenteil schreiben.

Wie kann man also sein Selbstbewusstsein zerstören, oder erst gar nicht aufbauen? Viel zu tun hat das gewiss mit der Situation und dem Umfeld, in dem man aufgewachsen wird. Eine frühe Scheidung der Eltern, oder das spürbar schlechte bis zuweilen sogar feindliche Klima zwischen den Eltern trägt nichts zu einer schönen Kindheit bei. Das Gefühl, etwas anderes zu sein, grenzt ab. Wenn man keinen TV besitzt, wenn sich die Eltern trenne, was in Zürich-Schwamendingen nicht so selten ist, wenn die Mutter berufstätig ist, wenn man einfach anders ist, und sich schon seit der frühen Primarschule so fühlt. Wenn man einfach immer das Falsche sagt. Nie richtig gute Freunde findet. Warum das so war bei mir, weiss ich nicht. Dass es so war, ist mir aber verschwommen noch in Erinnerung. Immer das Gefühl, um Aufmerksamkeit betteln zu müssen. Eifersucht auf die "Stars" der Schule, schon in der Primar. Nie die richtigen Klamotten anhaben, schon in der Primar. Immer das Gefühl haben, nicht zu genügen, ausser in der Schule. Doch da ist man dann ein Streber.

Dies alles ist kein guter Grundstein für ein Selbstbewusstsein.

Und dann ein frischfröhliches Zürchermädchen, das sich mitten in der Provinz wieder findet, das aneckt mit ihrem breiten, ausländisch angehauchten Zürcher Ghettodialekt, sich immer mehr in Lügen verstrickt, immer noch nicht die richtigen Klamotten trägt, die falschen Sprüche macht. Mobbing kann jedes Selbstbewusstsein zerstören.

Ich bin ein Spezialist darin, jedes mögliche Fitzelchen an Selbstbewusstsein zu zerstören. Denn mittlerweile glaube ich nicht mehr daran, dass ich irgendwo gut genug bin. Perfektionismus, nennt man das, nenne ich das. Es ist mein persönlicher Wahn, den ich über die Jahre entwickelt habe. Ich bin nie gut genug, nie erreiche ich meine zu hoch gesteckten Ziele. Wenn es wirklich so ist, dass Selbstbewusstsein daraus entsteht, dass man in etwas, dass man mag, gut ist, dann weiss ich auch, woher das stammt.

In den meisten Dingen, die ich wirklich gerne mag, verlange ich solch hohe Leistungen von mir, dass ich sie nie erreiche. Ich könnte nie hinstehen und sagen: Ich spiele gut Theater, ich bin gut in der Schule. Ich stehe hin und sage, ich spiele einigermassen Theater, ich bin gut in der Schule, aber ich könnte noch besser sein.

Und die Dinge, die ich wirkliche gut kann, denen spreche ich geringen Wert zu. Ich kann gut das PC-Spiel World of Warcraft spielen. Das ist aber nicht gut, da ich es zuviel spiele, da Computerspielen abnormal ist, dass das nur Jungen machen sollten, dass ich eh zuwenig Zeit dafür habe.

Oder ich mache Dinge, die ich gerne mache, kaum mehr. Ich kann gut kochen und Torten backen, ich kann gut lesen. Ich mache es aber kaum -- sei es weil ich zuviel Zeit (zuviel Zeit, da ist es schon wieder, ich bewerte es negativ) mit anderen Dingen verbringe, die mir Spass machen (Computer spielen) oder weil ich mir einrede, ich hätte keine Zeit, sei es, weil ich gerade auf Diät bin und nicht kochen will. Manchmal verderben mir auch gewisse Leute die Freude an gewissen Dingen.

Weil ich eben nie gut genug bin für meine übersteigerten Ansprüche, und weil ich mir selbst nie genüge, habe ich kein Selbstbewusstsein. Ich weiss gar nicht richtig, wie es ist, selbstbewusst zu sein. Ich habe es nie gelernt. Ich glaube, ich weiss nicht mal, wie sich das anfühlt. Wenn ich es je gefühlt haben sollte, dann hatte ich es wohl meistens für Freude gehalten, für einen Zustand, der nie lange anhält, besonders bei mir.

Selbstbewusste Personen haben es, meiner Meinung nach, einfacher im Leben. Sie trauen sich mehr zu, sie nehmen sich mehr Raum, sie lachen mehr. Sie sind manchmal auch unglücklich, aber anders als ich schaffen sie es, sich selber wieder glücklich zu machen. Ich hingegen schaffe es meist nicht, aus meinem selbstgegrabenen Loch zu kriechen.

Selbstbewusstsein ist eine gute Sache, aber es kann auch so leicht zerstört werden. Ist es einmal zerstört, ist es sehr schwer, es wieder aufzubauen.



»17:15     »5 Kommentare (0 )    

gebloggt von: Saphira


Sonntag, 25. Juni 2006

An Eagle

O’er the snowy mountains

I’ve seen a bird floating.

As it passed ancient ridges      

Gleaming Clouds were boating.

 

The Bird was an eagle,

Flying high in the air.

Oh, what strength was in his wings,

An elegance so rare    

 

Strong as the wind it flew forward,

Behind it the sunset.    

Such a noble picture

I will never forget.       

 

My heart was beating fast,

Overwhelmed with senses.

I am so vulnerable

Behind self-made fences.

 

I have strong wings as well.

They’ll carry me kindly,

O’er this cliff and the beach to

Deathless eternity.

 

Written by me..

War ein Schulauftrag. Ich sollte ein Gedicht schreiben, entweder Ballade oder Sonnet, über Natur oder über den Aufruf die Gesellschaft zu verändern. Ausserdem sollte ich 5 Vokabularwörter verwenden.. Was meint ihr dazu? Gibt das ne gute Note?

 



Current mood: Glücklich

»21:21     »Kommentieren    

gebloggt von: Saphira


Mittwoch, 26. April 2006

Traurigkeit
Von einer Minute
auf die andere.
Plötzlich Leere in mir drin.
EIn komisches Gefühl.
Es breitet sich aus,
schnell
schneller.

Ich bin traurig.
Die Traurigkeit erfüllt mich,
schleicht sich in jede Ecke,
macht,
dass ich mich leer fühle.

Ich fühle mich leer
und traurig.

Wieso denn bloss?
Es ist doch nichts passiert.
Ich habe nur in einem Buch gelesen.
Es war ein bewegendes Buch,
aber wieso bin ich traurig?

Manchmal kommt sie einfach,
die Traurigkeit.
Schwemmt mich hinfort,
macht mich sentimental,
melancholisch
und einfach nur traurig.

Ich will dieses Gefühl loswerden.
Doch ich schaffe es nicht.
Und ich bin einfach nur noch traurig.

Möchte flüchten in deine Arme.
Möchte verschwinden in deinen Augen.
Doch du bist so weit weg.
500 km.

Wieso bin ich traurig?

Currently playing: wasserkocher
Current mood: sentimental

»16:28     »Kommentieren    

gebloggt von: Saphira


Montag, 24. April 2006

Du bist alles für mich.
Irgendwie würde ich gerne ein Gedicth schreiben.
ein Gedicht über dich.
Über mich.
Über uns.

Aber es fallen mir nciht dir rechten Worte ein,
zu beschreiben,
wie sehr ich dich liebe.
Und wie unendlich glücklich du mich machst.

Ich kann es nur so schreiben,
so plump,
gar nicht meinen Gefühlen entsprechend.

Meine Gefühle für dich
pulsieren im Raum,
erfüllen meine Seele,
verbreiten Freude.

Meine Gefühle für dich
sind farbig
und schwarz-weiss.
Sind hell
und dunkel.
Sind undurchdringlich.
Unbegreiflich.
Unfassbar.
Meine Gefühle ändern sich
und bleiben doch die gleichen.

Ich fühle nur,
wie mein Herz von ihnen gefüllt wird,
umgeben,
sie sind überall in mir.
bilden einen Chor,
und singen ein Lied der LIebe.

Was auch immer Liebe ist,
ich empfinde es für dich.
Du bist mein Leben.
Mein Sonnenschein.
Der Duft des Regens,
den ich so sehr liebe.
Du bist das lächeln,
das auf meine Lippen gezaubert wird.

Du bist alles für mich.

Ich lebte nur,
um dich zu treffen.

Ich lebe,
um dich zu lieben

Du bist alles für mich.


Currently playing: Vanessa Carlton -- Who's to say
»20:57     »3 Kommentare (0 )    

gebloggt von: Saphira


Montag, 24. April 2006

Horchen
Ich horche.
Schon den ganzen Tag.
Horche in mich hinein,
ob ich etwas finde,
dass mir meine Fragen beantwortet.
Horche,
seit dem Ereignis,
dass mich heute traurig machte.

Nicht das Ereignis ist wichtig,
traurig bin ich fast jeden tag.
Wichtig ist das Horchen.
Wenn ich nicht horche,
immer horche,
verpasse ich vielleicht die Antwort..

Die Antwort auf meine Frage.
Ich frage mich,
seit ich hier reingeraten bin,
in dieses Schlammassel,
ob ich es denn vielleicht so haben will.

Ob ich das alles erstrebe,
ob ich es nur vordergründig bekämpfe.

Ich frage mich,
ob ich es denn vielleicht so haben WILL.
Ich frage mich,
und horche in mich hinein.

Und höre tief in mir drin etwas.
Ich höre es nicht genau.
Es ist leise.

Es hört sich an wie "Ja"..

»11:09     »4 Kommentare (0 )    

gebloggt von: Saphira


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