Project Revolution
Ein wirklich absolut geniales Konzert! Das Line-Up bestand aus Inner Party System, The Bravery, The Used, N*E*R*D, HIM und natürlich Linkin Park. Meine Erwartungen wurden wirklich übertroffen.
Inner Party System mussten leider um 1700 vor einer noch eher mäßig gefüllten Halle auftreten und schon im zweiten Song war auf einmal der Ton weg. Während alle also immernochauf der Bühne herumsprangen als wäre nichts, war das einzige was man hören konnte ein leises Schlagzeug und Pfiffe aus dem Publikum. Aber die Musik war wirklich gut!
Mit The Bravery standen ein paar Emos auf der Bühne, von denen ich auch weniger erwartet hatte. Haben ziemlich gerockt während sich die Halle immer mehr füllte.
Als dann schließlich The *fuckin* Used die Bühne betraten und alle aufforderten ihren Mittelfinger zu zeigen und LIAR LIAR zu brüllen erreichte die Stimmung ihren ersten Höhepunkt.
N*E*R*D waren dagegen eher mau. Klar haben sie She wants to move gespielt, was dann auch der ein oder andere mitgesungen hat, aber begeistert haben sie eigentlich mit Seven Nation Army von den White Stripes, was für wahren EM Stadionstimmung sorgte. (FIIINAAALE OOHO...!) Das fanden die Engländer die um mich herum saßen zwar nicht so prickelnd und haben eher griesgrämig geschaut, aber das war den Deutschen um sie herum mal herzlichst egal.
HIM fingen an mit Right here in my arms, spielten auch ein paar Songs von ihrem aktuellen Album, das ganze Publikum schien Ville bei Join me in den Tod folgen zu wollen und abschließend sangen wirklich alle den Refrain von Billy Idols Rebell Yell mit. Großartig :-)
Dann, mal wieder Pause. Viel zu langer Umbau. Alle wurden etwas unruhig und kaum einer wagte es in dieser Pause die Halle zu verlassen. Jede Bewegung auf der Bühne, jeder Lichtstrahl, der nicht zum Aufbau passte wurde sofort bejubelt und eine Laolawelle nach der anderen zog durch die Ränge. Immer und immer wieder Seven Nation Army...
Und dann war es soweit und Linkin Park standen auf der Bühne und begannen mit No more sorrow. Es gab Standing Ovations noch bevor Chester den Mund aufgemacht hatte. Die anderthalb Stunden waren viel VIEL zu schnell vorbei. Die Stimmung war einfach unbeschreiblich.
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