3 Worte...
Es ist schwierig jemandem seine Gefühle zu gestehen. Die 3 magischen Worte zu sagen und dabei das Schlimmste zu befürchten und das Beste zu hoffen. Man weiß genau, einen perfekten Moment dafür gibt es nicht, das Herz rast, ie Hände zittern leicht vor Aufregung und dann ist es plötzlich raus. Die Reaktion des Gegenübers entscheidet darüber ob ein Höhenflug losgeht bei der mehr Adrenalin als Blut durch die Venen fließt, oder ob schlichtweg der Tag gelaufen ist.
Schlimmer ist es eigentlich nur, jemandem zu sagen, dass man ihn nicht liebt. Man kennt dieses Gefühl der Enttäuschung selbst und will es dem Anderen eigentlich gerne ersparen, gerade wenn man ihn eigentlich mag. Es ist wirklich nicht einfach in diese erwartungsvollen Augen zu sehn und zu wissen, dass dieser Mensch schon so unglaublich viel Mist erlebt hat. Sogar abgesehen davon, dass in ihm eine Krankheit ruht, die ihn bei erneutem Ausbrechen umbringen könnte.
Die Zeit scheint für einen Moment zu stehn und man fragt sich, ob nicht der beste Freund recht hat und man wirklich keine Gefühle mehr zulässt. Aber der allererste Gedanke war nur: "Du Wurst!" (ja die Situation kam mir irgendwie bekannt vor, nur dass ich jetzt auf der anderen Seite stand)
Denke ich kann jetzt einen anderen Menschen besser verstehen kann als vorher. In allen möglichen Situationen...ich weiß genau, dass ich jetzt auch nicht auf jede Sms antworten werde, auf die zahlreichen Komplimente eher genervt reagieren werde, Distanz schaffen werde.
Naja für die Distanz wird er schon selber sorgen, sobald er wieder heim fährt. Nach Donaustauf bei Regensburg. Oh Mann ^^ ein Bayer. Ich habe eine "Romanze" mit einem beinahe totkranken Kerl, der ohne seine Krücken eigentlich gar nicht laufen kann, weil er 4 gebrochene Wirbel hat und der auch noch fast 600 km entfernt wohnt.
Ist mein Helferkomplex jetzt einfach ein bisschen mit mir durchgegangen? Oder steht da doch noch irgendein Sinn hinter?
Ich habe mal behauptet, dass es ja vielleicht was geben könnte mit uns beiden...immer im Hinterkopf, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts gibt! Und dann sagt er auf einmal er wäre in mich verliebt.
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