Recht auf Party

Der Abend begann mit einer Explosion. Und nein, das ist keine Metapher sondern durchaus wörtlich zu nehmen. Wir haben nämlich fast Steffis Zimmer mit Absinth in Brand gesetzt. Man stelle sich ein brennendes Stück Zucker auf einem Löffel vor, die Flamme erlischt, doch der Zucker ist noch nicht geschmolzen. Man gibt ein wenig mehr Absinth dazu um die Flamme wieder entfachen zu können. Wooooosh! Ein paar Tropfen Absinth und ein Windstoß sorgen für eine einmeter lange Stichflamme (der Zucker hat dann wohl doch noch ein wenig gebrannt). Das Kings of Leon Poster hat nun einen schicken Brandfleck und der Teppich musste ein paar Fusseln lassen und wir hatten wirklich Glück, das nichts Schlimmeres passiert ist...

Von solchen "Kleinigkeiten" lassen wir uns aber doch nicht den Abend verderben ^^ Aber das Zucker-Abbrennen haben wir uns bis auf Weiteres gespart und den Absinth lieber nur mit etwas Wasser getrunken.

Gegen halb 12 haben wir uns dann in Richtung Uni aufgemacht um festzustellen, dass das Hörsaalgebäude in dem die Jura-Party stattfinden sollte schon aus allen Nähten platzte. Es war drinnen unmenschlich heiß, aber die Musik war zunächst sehr gut. Ein paar bekannte Gesichter haben wir gesehen und ich bin sogar meinem Nachbarn über den Weg gelaufen, der zwar bei uns Jura studiert, mir aber in den zwei Jahren in denen ich jetzt da bin noch nie begegnet ist.

Um es mit den Worten eines bald sicherlich bedeutenden Historikers zu sagen: Der Abend wurde schließlich doch noch wie Coke Zero ("Das Leben wie es sein sollte")

Ein paar unwesentliche Details habe ich versprochen für mich zu behalten. Aber ich hoffe Steffi hat sich von ihrem Kater wieder erholt. ;-)

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