Einträge "Mai 2007":

Freitag, 25. Mai 2007

Bands, die der Basti mag - Teil 4: Sonata Arctica

Sucht man zur Zeit nach einer Band, die es geschafft hat, im Bekanntheits- und grösstenteils auch Beliebtheitsgrad zu Szenegrößen wie bspw. Blind Guardian oder Stratovarius aufzuschliessen, so fällt zwangsläufig fast immer der Name Sonata Arctica. Auch meine Wenigkeit zählt sich zu der ständig wachsenden treuen Anhängerschar. Kaum eine andere, grössere Band ist derzeit so unverwechselbar wie Sonata Arctica, was nicht zuletzt am prägnanten Organ von Sänger Tony Kakko liegen dürfte, dass für diese Art von Musik geradezu prädestiniert ist. Das der Kerl laut eigener Aussage in seinem Leben noch nicht eine Gesangsstunde absolviert hat sollte für sich sprechen...

 Die Geschichte von Sonata Arctica beginnt im Jahr 1996 als sich Tony Kakko ( der damals neben dem Gesang auch noch für die Keyboards zuständig ist ), Jani Liimatainen, Tommy Portimo und Pentti Peura unter dem ( reichlich behämmerten ) Banner "Tricky Beans" zusammenfinden um gemeinsam Musik zu spielen, die angeblich mit Metal nicht allzu viel zu tun hat.
1999 ändert man den Namen dann in das weitaus weniger sinnfreie, dafür aber immer noch recht ordinäre "Tricky Means" und beginnt damit Power Metal zu fabrizieren.
Als dann auch noch ein Vertrag mit Spinefarm Records winkt, setzen sich die 4 Jungspunde nochmals zusammen um diesmal weit mehr als nur einen Buchstaben zu ändern. Der ( nun auch weitaus "metallischere" ) Name "Sonata Arctica" ist geboren und man begibt sich gleich darauf an die Aufnahmen zum Debütalbum "Ecliptica". Da Tony vor allem live die Doppelbelastung Sänger/Keyboarder zu gross wird, gibt er sein Tasteninstrument an Neuzugang Mikko Härkin ab. Fortan kann er sich voll und ganz auf seine nicht gerade simplen und alltäglichen Gesangslinien konzentrieren. Auch das Gesicht hinter dem Viersaiter ist ein anderes, ab sofort bearbeitet Marko Paasikoski die Stahltrossen.
"Ecliptica" schwimmt zwar noch deutlich im Fahrwasser der grossen Vorbilder von Stratovarius und Helloween, offenbart allerdings auch schon einige charakteristische eigene Elemente im Sound, darunter Janis virtuoses Gitarrenspiel und eben Tonys recht ungewöhnliche Vocals. Zudem enthält schon der erste Silberling mit u.a. "My Land", "FullMoon" und "Replica" einige der absoluten Bandklassiker, die auch heute noch regelmässig live zum Zuge kommen.

Im Jahr 2001 wird mit "Silence" ein zumindest ebenbürtiges Zweitwerk nachgeschoben, das zwar nicht mehr mit der ungezügelten Frische, die das Debüt auszeichnete, aufwarten kann, aber doch grosse Fortschritte im Songwriting offenbart. Mit "San Sebastian ( revisited )" hat es auch eine Nummer der kurze Zeit vorher veröffentlichten ( und eher unnötigen ) Mini-CD "Succesor" auf den Silberling geschafft. Auf "Silence" schwimmen sich Sonata Arctica ein weiteres kleines Stück von dem übermächtigen Stratovarius-Schatten frei und versuchen sich mit "The Power of the One" auch erstmals an einem mit über 10 Minuten Laufzeit epischen Track.
Auf der anschliessenden Japan-Tour ( auf der Sonata abgefeiert werden wie Superstars ) schneiden sie dann schon das erste ( und eher unnötige, zumal auch primär für den japanischen Markt veröffentlichte ) Live-Album "Songs of Silence - Live in Tokyo" mit, welches 2002 veröffentlicht wird.

Nach der "Silence"-Tour kehrt Keyboarder Mikko Härkin der Band den Rücken, so dass die Keyboards für das 2003 erscheinende dritte Album  "Winterheart's Guild" wieder von Tony eingespielt werden müssen, der dabei allerdings Unterstützung von Stratovarius-Flitzefinger Jens Johansson ( übrigens Bruder von HammerFall-Drummer Anders ) erhält. Kurz danach kann aber mit Tasten-Wizard Henrik Klingenberg ein vollwertiges neues Mitglied begrüsst werden. "Winterheart's Guild" ist das von der Grundausrichtung bisher schnellste Sonata Album, welches allerdings ein wenig unter der zu schwach produzierten Gitarre leidet. Trotzdem sind mit u.a. "The Cage", "Victoria's Secret" und "Broken" weitere Live-Standards und absolute Klassesongs enthalten. 

Schon 2004 steht mit "Reckoning Night" der nächste reguläre Output auf der Matte, der diesmal stärker im Mid-Tempo angesiedelt ist und so auch um einiges abwechsulngsreicher aus den Boxen tönt. Zudem gelingt es Sonata Arcitca nicht zuletzt dank Nummern, wie dem für die bisherigen Bandverhältnisse recht ungewöhnlichen, aber nichtsdestotrotz erstklassigen "The Boy who wanted to be a real Puppet" einen weiteren grossen Schritt in Richtung eigene Identität zu tun.
Auf der sich an das Album anschliessenden Tour ( auf der ich sie als Special Guest von Nightwish in Nürnberg zum ersten Mal live erleben darf ) werden zwei Konzerte in Tokyo für eine DVD- und CD-Auslese mitgeschnitten. Das Doppel-Live-Packet namens "For the Sake of Revenge" erscheint 2006 und stellt eine rundum gelungene Vollbedienung für den geneigten Fan dar. 

Nach weiteren Auftritten ( unter anderem auf dem Rock Hard Festival 2006, auf dem ich die Band zum zweiten Mal live geniessen konnte )  verschanzt sich die Band wieder im Studio, um an ihrem mittlerweile fünften Studioalbum zu feilen.
"Unia" ( fin. für "Träume" ) erscheint genau heute (25.05.07^^ ) und dürfte einige Fans gehörig vor den Kopf stossen. Sonata sind nämlich genau nicht den "gewöhnlichen" Melodic Power Metal-Weg weitergegangen, sondern folgten eher dem Pfad, den sie bereits mit "The Boy who wanted to be a real Puppet" erfolgreich beschritten haben. Will heissen: Sonata zeigen sich 2007 deutlich vertrackter, verspielter, teils gar progressiver, etwas schwerer zugänglich und teilweise auch recht radikal anders als auf ihren bisherigen Wegen. Dennoch sollte man das Album nicht bereits nach dem ersten Hördurchlauf in die Ecke pfeffern, denn die typischen Trademarks sind nach wie vor präsent, wenn auch ein wenig unterschwelliger als zuvor. Nüchtern muss man Sonata Arctica bescheinigen mit "Unia" ihr ambitioniertestes Werk vorgelegt und endgültig ihre eigene Schublade gefunden zu haben. Hier könnte die neue Marschrichtung aufgezeigt werden, die dem Melodic Power Metal Genre entscheidende kreative Impulse geben könnte. Definitiv eines der Highlights des bisherigen Jahres und mit einer nicht zu unterschätzenden Halbwertszeit ausgestattet. 

Sonata Arcitca kann man uneingeschränkt jedem Fan von härterer Gitarrenmusik ans Herz legen. Die Band besitzt genügend Eigenständigkeit um sich einen ganz eigenen Platz im Kopf des Hörers zu sichern. Einfach erfrischend anders.^^

 Anspieltipps sind: "My Land", "FullMoon", "Unopened", "Replica", "San Sebastian ( revisited )", "The End of this Chapter" ( mit fiesem Text^^ ), "Victoria's Secret", "Broken", "Gravenimage", "My Selene", "The Boy who wanted to be a real Puppet", "Blinded No More", "White Pearl, Black Oceans", "Paid in Full", "For the Sake of Revenge", "Under Your Tree" und "My Dream's but a drop of fuel for a Nightmare".

 

Currently playing: Sonata Arctica - It won't fade

Dienstag, 22. Mai 2007

Manchmal...

...weiss man selber nich was so alles mit einem los is und vor allem auch warum. Dann greift man sich an den Kopf und fragt sich ob man noch alle Tassen im Schrank hat und warum man sich das immer wieder gibt. Is unglaublich schwer sowas abzustellen. Tut auf jeden Fall gut, wenn man dann mal mit einem reden kann, auch wenn man hinterher trotz allem nur um 50% schlauer isUnentschieden Der Mensch is schon was seltsames - und manche seltsamer als andere....
Currently playing: Paradise Lost - Forever Failure

Sonntag, 6. Mai 2007

Auch mal wieder da...

Nach über einem Monat Pause hab ich mich jetzt endlich auch mal durchgerungen wieder was von mir in digitaler Form hören zu lassen ( hoffentlich haben mich auch genug Leute vermisst^^ ).

Viel ist passiert in der letzten Zeit.
Unter anderem war ich Ende März fürn paar Tage ( und 210 beschissene € für die Bahn - viel grössenwahnsinniger gehts nich mehr... ) in Hamburg um die Eva zu besuchen die da oben seit Anfang des Jahres Medientechnik studiert. Passte ganz gut hab ich mir gedacht, man hat sich lange nich mehr gesehen und wenn man schonmal die Gelegenheit hat nach Hamburg zu kommen und dann da auch noch für Umme zu pennen is das ja doch recht praktisch. Also keine großen Diskussionen sondern einfach hoch. Ausserdem musste man ja auch brav die Aufwartung zum Geburtstag machen und das hart erkämpfte Geschenk ( das trotzdem ne Notlösung war, weil ich das eigentlich Geschenk nirgends mehr auftreiben konnte ) abliefern, was dann auch dankend angenommen wurde.
Angeguckt haben wir uns zwar nich sooo viel aber immerhin sind wir mal kurz an die Landungsbrücken gefahren, warn in der Speicherstadt ( wenn auch nur am Rande ) und einmal auch Abends im Schanzenviertel ( hab ich das richtig geschrieben? ) griechisch Essen. Fand diese Strasse - "Schulterblatt" hiess die - total genial: Auf der einen Seite nur Bars und Restaurants und auf der anderen einige besetzte Häuser und alles schön auf Kopfsteinpflaster.
Hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich wohl im Sommer nochma hochmuss, gibt ja noch so viel zu sehn und spassig wirds denk ich mal auch wieder ( wo sonst kannste ne Bar in nem Baustellencontainer finden, in ders Singer/Songwriter-Musik live gibt?^^ ).

Ja, dann hab ich noch meinen Geburtstag gefeiert ( es ist jetzt 20 - OMG! ) und wenig später auch gleich mein Geburtstagsgeschenk vom Nico eingelöst: Einmal ab nach Darmstadt in die Centralstation zur Dichterschlacht. War auf jeden Fall sehr interessant, wenn auch unbequem. Aber immerhin wurde ich um einige Lebensweisheiten bereichert. Beispiel gefällig? "Wenn Tofu eine Biersorte wäre dann wäre es Beck's Radler - warm!"^^ War auf jeden Fall sehr spassig aber auch gleichzeitig nie unter einem gewissen Grundniveau. Bin ich gerne bereit wieder hinzugehn - aber dann mit Stühlen.^^

Auch meine Zeit im Dienste für den Staat ist vorüber. Seit dem 30.4. diesen Jahres um 00:00Uhr bin ich nicht mehr Zivi. War auf jeden Fall ne schöne Zeit mit interessanten Einblicken und ganz klar sinnvoller als der Bund. Hoffe das ich mit den ganzen Kollegen in Kontakt bleiben kann, aber mim Patrick muss ich ja eh noch ne Pizza in Darmstadt essen gehn.^^
Nen neuen Job hab ich auch schon. Seit dem 2.5. bin ich für drei Monate als Aushilfe bei der Pfungstädter Brauerei angestellt. Is zwar'n ziemlich heftiger Job, aber immerhin gibts gut Kohle und pro Tag 2 Freiliter Bier - für einiges zum vernichten an meiner Goodbye Party im August is also schonmal gesorgt.^^ 

Joa gestern war dann wieder beim Nico Jungsabend und wir habens auch geschafft fast alle zu versammeln. Bei ein paar Bier und der einen oder anderen Shisha haben wir uns dann "Strange Days" ( geiler Film ) reingezogen und jede Menge dumme Sprüche geklopft. Muss einfach auch ab und an mal sein das man ohne jeden Druck einfach mal Schwachsinn machen kann!

Ansonsten freu ich mich schon auf den Berlin Besuch mit der Hanna im Juli und auch aufs Earthshaker Fest, für das der Nico jetzt auch grünes Licht bekommen hat. Das heisst wir sind immerhin zu dritt. Wird auf jeden Fall auch wieder lustig denk ich. 

Currently playing: Savatage - Somewhere in Time/Believe