So hier folgt jetzt, wenn auch mit ein bisschen Verspätung, mein Bericht zu unserem Abiball, der in der ehrenwerten Halle am Schlossplatz in Aschaffenburg ( Feindesland!^^ ) stattfand - und das auch erst mit gehöriger Verspätung, da ja auf der aufgehängten "Kleinbildleinwand" zunächst mal der Sieg der deutschen Elf über Argentinien beobachtet werden musste. Nachdem dann die vorerst letzten "Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!" - Rufe verklungen waren gings ans Tische suchen und ans Futtern. Vorher wurden natürlich noch die extrem schnieken ( Grossteil der Jungens ), eleganten ( Grossteil der Mädels ), gewagten ( ein kleinerer Teil der Damen ), extremst nuttigen ( eine Person aus Groß-Zimmern, der die Oberweite beinahe aus dem Kleid gefallen wäre - man kanns auch übertreiben ) oder aber total genialen ( Nici S. aus R. mit seiner Kombo aus schwarzer Hose, schwarzem Hemd, Iro, Chucks und ner knallorangenen Krawatte ) Klamotten begutachtet.
Der offizielle Teil des Abends wurde daraufhin wieder mit einer diesmal wirklich kurzen Rede unseres Schulleiters eröffnet und dann konnte man sich endlich am mehr oder weniger köstlichen Buffet bedienen. Wie auch immer, hauptsache der Magen war voll und damit bereit für die Aufnahme von diversen Bieren.^^
Der Abend verging dann auch in ziemlich geselliger Runde, es wurde viel gelacht und als dann das Showprogramm aufgefahren wurde, bestehend aus einer längst überfälligen Reunion UNSERER Take That, einem eleganten Ballett mit bunten Bändchen ( bestehend aus den Jungs des Abed-Geschi-LKs in rosa Tütüs^^ ) und dem finalen, abschliessenden Auftritt von wiederum UNSEREM one and only David Hasselhoff ( meisterlich imitiert von Felix S. aus GZ - Mutantenstadl lässt grüssen ), der unser Abimotto ( Looking for Freedom ) zum besten gab und schliesslich mit allen Abiturienten auf der Bühne das große Finale feierte, inkl. Polonaise und wiederum "Berlin"-Rufen! Würdiger Abschluss unter ein würdiges Rahmenprogramm.
Leider musste ich dann kurz danach der Müdigkeit und meinen Eltern Tribut zollen und die Heimreise antreten, ohne mich von allen zu verabschieden. Jetzt muss ich also hoffen, dass ich nicht jeden aus den Augen verliere, sondern zu möglichst vielen Kontakt halten kann.
Ist schon ein seltsames Gefühl und es macht einen auch echt traurig wenn man vom einen auf den anderen Augenblick feststellen muss, dass man 90% der Leute an diesem Abend zum vorerst letzten Mal gesehen hat und nicht wieder wie all die Jahre vorher jeden Morgen bekannte Gesichter treffen wird. Man sieht sich ein letztes Mal um im Saal und plötzlich wird einem bewusst das er da ist: Der erste wirkliche und einschneidende Bruch in seinem Leben. Der Wendepunkt, weg von alten Gewohnheiten und hin zu einer noch relativ unbekannten Zukunft, in der man neue Freunde finden und neue Herausforderungen annehmen wird. Und die man, meiner Meinung nach, auch verdammt gut angehen sollte, da man nur einmal die Chance zu etwas hat, denn wenn man erst mal tot ist, gibts kei zurück und keine zweite Chance mehr.
Halten wir es also mit den Worten "make the best out of your live" und beschreiten wir einen neuen Weg. Hoffentlich einen, der uns genau so glücklich macht wie der, den wir gerade verlassen haben.
Leute: ICH HAB EUCH ALLE SCHEISSE LIEB!! DANKE!!