Island Hopping
Am Mittwoch ist eine Autotour entlang der Süd- und Westküste geplant. Auf Letztere muss ich verzichten, da mir die Uni einen Strich durch die Rechnung macht. Eher als erwartet greift der nächste Kurs ins Geschehen ein. Zwischen fünf und neun gilt meine ganze Aufmerksamkeit in den kommenden Wochen dem Marketing Management. Zumindest mittwochs.
Nachdem Vivi und Doktor von der Westküste zurückkehren, fahren Doktor und ich noch ins spärlich beleuchtete Bergland im Norden Honolulus, um die beleuchtete Stadt zu bewundern. Von einer verlassenen Ausfahrt blicken wir von Waikiki bis Pearl Harbour, ein etwa 10 km langer Lichterteppich. Donnerstag sind wir in Erwartung des King Kamehameha Days, müssen jedoch ernüchtert feststellen, dass die Parade erst Samstag stattfindet. Zwei Surfboards retten den Tag schließlich nicht unerheblich.
Freitag verlasse ich dann nach sechs Wochen mal wieder das Eiland. 25 Minuten dauert der Flug nach Maui, wo mich meine Eltern & Co wieder in Empfang nehmen. Unbemerkt schleiche ich mich mit ins Feriendomizil, dessen Balkon nur einen Steinwurf vom Ozean entfernt liegt. Mit einem Geländewagen erkunden wir Samstag die Südinsel. Der Highway 31 führt, eng an die steil empor ragenden Felswände geheftet, durch unzählige Kurven am Meer entlang. Wasserfälle, Bambuswälder und eine blühende Natur lassen jedem botanischen Garten die Daseinsberechtigung entziehen. Jede passierte Kurve wartet mit einem neuen Highlight auf. Als der Ort Hana im Süden vorüberzieht, ändert sich die Natur von eng und grün in weitläufig und kahl. Der Asphalt hat sich gegen Schotterpiste eingetauscht. Als schließlich abendliches Licht und die Inseln Kaho'olawe und Molokini unsere Fahrt begleiten, startet der finale Kampf um die meisten Bilder des Tages zwischen der Dante und mir. Bei 250:600 ziehe ich jedoch deutlich den Kürzeren. Bei Bier und Barbeque klingt einer der schönsten Tage meiner bisherigen Reise aus.
Honolulu bei Nacht von den Bergen aus betrachtet. Waikiki, in den Fokus genommen vom Doktor. Nice pics, man!
Keine Schultern gibts an der Südostküste Mauis. Dafür atemberaubende Landschaften.
Nur wenige Kilometer weiter. In der Mitte befindet sich der Mount Haleakala, immerhin 3055 Meter über NN.
An der Südküste auf einem menschenleeren Highway.
Kommentare: 0
: 0
Bisher keine Kommentare vorhanden.