stories, tales and nonsense Spaß am geschriebenen Wort

Einträge "Grey goo":

Dienstag, 19. Juli 2005

2047

2047 Neujahr

 

…Hab Silvester verschlafen, dass war mir ziemlich peinlich im Nachhinein, aber mit 84 Jahren kann das schon mal vorkommen, denke ich jedenfalls. Es war mir jedenfalls keiner böse deswegen.

 

13.2.2047

 

Habe im ultrahoch-auflösenden Fernseh-Hologramm einen Bericht über die baldig bevorstehende Marsbesiedelung gesehen. Die Stationen stehen zwar schon, aber der „Run auf den Mars“ wurde bisher aufgrund einiger Pannen der Sauerstoffgeneratoren verzögert. Die Regierungen von Eurasien und der föderalen Staaten waren sich diesbezüglich endlich mal einig. Eurasien, wie das klingt. Nachdem 2024 die europäische Wirtschaft absolut am Boden war und die Arbeitslosenzahlen ein neues Rekordhoch von 42% erreichten, war es wohl der einzig logische Schritt sich dem wirtschaftlich starken Asien anzugliedern. Aber es klingt so seltsam. Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen.

EU-RA-SIEN na ja.

 

29.03.2047

 

In den digitalen Zeitungen stand, dass wir wieder einmal Exportweltmeister mit Gartenzwergen geworden sind. Wow, was für eine Ehre für uns, ich hasse Gartenzwerge. Aber manche Abscheulichkeiten überdauern eben alles.

 

16.05.2047

 

Meine Versicherung hat mir heute einen Roboter geschickt, ich vermute, da ich den Biococktail „Grey goo“ kategorisch ablehne.

In ihrem beigelegten Schreiben steht:

„Zur sicheren Feststellung ihrer vitalen Funktionen und zur Erhebung einiger Daten, die uns Aufschluss über die korrekte Höhe der von ihnen in Zukunft zu erwartenden Beiträge, schicken wir ihnen diesen Pflege- und Überwachungs-Robotter mit der Seriennummer X743-Q. In Drei Monaten wird er von autorisiertem Fachpersonal abgeholt.“ Blablabla Versicherungsscheiße.

Na super ein sich bewegender Elektroschrotthaufen wird mir gegen meinen Willen aufgezwungen und mich mit seiner entsetzlich charakterlosen Art langweilen.

 

18.05.2047

 

Ich habe mich geirrt. Mein „Killer-Robotter“, der mir von meiner Versicherung vor ein paar Tagen zur Überwachung geschickt wurde

Hat einen ziemlich seltsamen Charakter.

Er macht sich einen Spaß daraus sich lautlos anzuschleichen und mich von hinten zu erschrecken.

Und dann sagt er mir Sätze wie: „Ihre Vitalfunktionen sind heute wieder mal erschreckend schwach.“.

Er wollte mir danach noch ernsthaft mit seiner merkwürdig metallenen Stimme Ratschläge geben, wie ich mein Leben zu führen Habe. Das konnte ich schon als Kind nicht leiden und jetzt da ich alt bin kommt so ein respektloser Metallhaufen erschreckt mich halb zu Tode und will mir erzählen, was ich anders machen muss.

Ich hab ihn daraufhin einen saftigen Tritt gegeben, um ihm zu beweisen, wie fit ich mich noch fühle.

Hab mir dadurch den rechten großen Zeh gebrochen. Scheiß herzlose Maschine blöde!!!! Ich habe keine Lust mir von einer Maschine Angst einjagen zu lassen. Werde ihn zurückschicken, auch wenn mir die Versicherung dadurch den Schutz kündigt, da ich ja nun einmal kein genetisches Retortenbaby bin, wie sie seit kurzem in den Genlabors zu hunderten produzieren werden. Wer will schon aus einem Reagenzglas schlüpfen. Solche „Menschen“ wenn man sie denn so schimpfen will können doch nicht normal sein.

 

20.08.2047

 

Man bin ich fix und fertig, meine Bioimplantate im Rücken sind irgendwie heute Nacht ausgefallen oder was weiß ich. Scheiß Technik, hätte wohl doch auf meine Frau hören und vor zwei Wochen zur Vorsorgeuntersuchung gehen sollen. Aber nein, „Ach quatsch!!!“ hab ich noch gesagt, „Läuft doch alles wunderbar“. Und was hab ich jetzt davon? Unerträgliche Rückenschmerzen. Ich werde langsam echt alt. Und das, obwohl ich mich im Geiste nicht viel anders fühle. Und das Körperliche wurde ja bisher durch die Implantate, gestärkt, so dass ich keine großen Unterschiede zu vergangenen Jahren gemerkt habe.

 

29.10.2047

Ich bin so müde in letzter Zeit, ich weiß nicht warum. Es ist diese Art drückende eiserne Müdigkeit, die einem ziemlich auf das Gemüt schlägt. Mein Arzt hat mir ein Johanniskraut-THC Extrakt verschrieben, welches meine Müdigkeit und Missgelauntheit beheben soll. Klar, dass das hilft. THC hilft so ziemlich gegen alle Beschwerden. Die Frage ist doch warum es unserer Regierung missfällt Canabis zu legalisieren, obwohl der Wirkstoff für den medizinischen Gebrauch freigegeben wird. Es gibt Statistiken, welche belegen, dass in den Ländern, in denen Canabis staatlich genehmigt wurde, der Konsum dieses Mittels nicht wuchs, im Gegenteil, der Konsum der Einwohner ging sogar zurück, während der „Drogentourismus“ anstieg.

Aber dieses Thema ermüdet wirklich, ich hab schon 2003 mit anderen Gesinnungsgenossen für die Legalisierung demonstriert. Alles schien sich gut zu entwickeln, aber wie immer scheiterte alles an derhöchsten Instanz, niemand will wohl als derjenige in die Geschichtsbücher eingehen, der Marihuana legalisiert hat.

 

03.11.2047

Das Mittel meines Arztes hilft grandios, fühle mich stark und munter, Gott sei dank. Hätte sonst wohl langsam eine schwerwiegende Depression bekommen. Allerdings hab ich viel mehr Hunger als früher und somit schon 4 Kilo zugenommen. Ich hätte wissen müssen, dass da ein Haken bei ist.

 

 

31.12.2047

Und wieder geht ein glorreiches Jahr zu Ende. Insgesamt betrachtet halte ich mich für mein Alter noch ganz gut, aber das muss wohl vorrangig an der extrem fortgeschrittenen Entwicklung der Biotechnik liegen. Ich sehe dem nächsten Jahr mit ein wenig sorge entgegen, da mir bewusst ist, dass ich nicht mehr allzu viel Zeit auf diesem Planeten habe. Ich werde mich davon allerdings nicht fertig machen lassen, da dies nun mal der Lauf der Dinge ist.

Currently playing: Zager - in the year 2525
von: Nilsen

Mittwoch, 6. Juli 2005

1981

1981

Gott, wie ich es hasse. Ich bin jetzt stolze 18 Jahre alt und mein Leben kann man einfach in die Tonne hauen. Oder ein einen großen, reißfesten Sack stopfen und in den Golf werfen. Mein Vater liegt mir ständig damit in den Ohren, ich sollte doch einen anständigen Beruf lernen - wie er - Fischer werden. Als ob ich mir nichts spannenderes vorstellen könnte. Ich lebe in einem Staat, wo es nur so von Touristen boomt und ausgerechnet ich vegetiere in einer Rentnerstadt namens Venice? Das aufregenste was ich bisher erlebt habe war ein Besuch in Sarasota, der Nachbarstadt, vor Zwei Jahren. Ich bin 18, hallo? Soll ich mir sorgenvolle Gedanken darüber machen, als Sohn zweier demokratischen Eltern, dass Ronald Reagan gewählt wurde? Nö, Leute. Nicht mit mir! Das ist mein Jahr. Ich hau ab. Raus. Es ist schon seltsam, wie die Dinge manchmal so laufen. An einem Tag denkst du, du hast einfach das große Los gezogen.Am nächsten Tag wird dir bewusst, was du alles für eine kleine Attrakion in deinem Leben geben würdest, um die gähnende Langeweile zu besiegen. Was mich so rasend macht ist, dass ich wahrschweinlich die Chance meines Lebens verpasst habe. Meine Chance hier rauszukommen. Für immer. Sie hieß Maria. Maria die Unschuld.. Nur, dass sie ganz und garnicht unschuldig war. Ich saß am Strand, wie so oft in meinem Leben. Sie Sonne ging langsam unter und ich schaute am Meer vorbei zum Horizont. Das Meer war frei. Ich dachte darüber nach, wie es wäre jemand Anderes zusein, frei von allen Zwängen und Verpflichtungen. Wie groß dieser Wunsch in diesem Augenblick war. Und da lief eine Gestalt barfuß am Strand entlang, der angerauschte Meeresschaum streifte ihre Füße. Sie sah aus wie eine Erscheinung. Wir schauten uns im selben Augenblick in die Augen und alles um mich herrum wurde still. Ich nahm das Kreischen der Möwen und das Rauschen des Meeres nicht mehr wahr. Unwichtig. Seltsam, wie die Dinge manchmal so laufen. Sie kam auf mich zu, ihren Blick nicht von meinen lassend. Sie setzte sich neben mich, sprach kein Wort, schaute am Meer vorbei zum Horizont. und in diesem Moment wusste ich, dass es garnicht so schlecht war, nicht jemand Anderes zusein. Ich weiß nicht wielange wir da saßen. Zeit spielte keine Rolle mehr. Wir sprachen viel, besser gesagt ich sprach viel, erzählte ihr alles. Meine Geschichte, mein Leben. Sie verriet nicht viel von sich, nur dass sie Maria hieß und für den Sommer zu Besuch bei ihrer Oma war. Als die Sonne aufging küssten wir uns. Romantisch nicht wahr? Großartig! Irgendwann stand sie auf, bereit zu gehn. Es war ihr letzter Tag, hier in Venice, sie wollte abhauen. Frei von allen Zwängen und Verpflichtungen. Was wir hatten war nur diese Nacht gewesen und wir waren Verbündete. Nie habe ich mich mit einem Menschen so vertraut gefühlt. Es bedarf keiner Worte um zu verstehen was sie wollte. Sie wollte das ich mitkam. Raus. Endlich raus. Doch ich konnte nicht. So sehr ich mir dies wünschte, ich konnte nicht. Ich dachte an meine kleine Schwester, sie war erst 10 Jahre alt und seit ihrer Geburt Herzkrank. Wie sollte ich ihr das erklären? Maria wusste was mein Schweigen bedeute, ich schaute an ihr vorbei, konnte sie nicht ansehen. Dann drehte sie sich um und ging. Einen Moment lang dachte ich sie wäre nur eine Erscheinung gewesen. Es überkam mich mit einer Heftigkeit ein für mich völlig fremdes Gefühl der Einsamkeit. Das Gefühl einen Verlust erlebt zu haben.

Jetzt sitze ich am Strand, wie so oft in meinem Leben, schaue am Meer vorbei zum Horizont.

Seltsam, wie die Dinge manchmal so laufen.

von: sarmia

Montag, 4. Juli 2005

Grey goo ... Nilsen Hilfe !!!!

Leider fehlen mir die Rechte um eine Rubrik dieser Art anzu legen ... MACH WAS oder übernehme bitte Du dieses !!!!

Dann kommen hierdie ersten Kapitel:

Grey goo … oder die Lebensgeschichte beginnend von Ende

 

2051. Kein schlechtes Jahr. Immerhin bin ich 88 Jahre alt geworden. Vollendet und ein paar Tage als Zugabe. Die 90 hätte ich noch gerne voll gemacht…aber sei es drum. Ich kann mich glücklich schätzen, dass alles so gekommen ist, wie es geschah.

Meine größte Angst war es, dass die letzten Jahre meines Lebens ein dahinvegetieren in Demenz gewesen wäre. Aber dazu ist es hoffentlich nicht gekommen. Eine Aussage in Hoffnung, da man sich nie sicher sein kann, ob es nicht dazu auch andere Standpunkte gegeben hat. Wie bei den meisten alten Leuten ist das Langzeitgedächtnis ein gut funktionierender Chip geblieben. Bei dem Kurzzeitgedächtnis bin ich mir da nicht ganz sicher. Ich denke meine Umwelt ist da nun doch gnädig gewesen, und hat mir nicht das Gefühl gegeben, dem täglichen Geschehen hinterherzuhinken.

Ich erinnere mich, meinen Kindern und meiner Frau noch mitgeteilt zu haben, dass ich nicht in einer Sänfte enden möchte, weiß ausgeschlagen, massiv, hochglänzend und mit schönen Schnappschlössern. Ich hoffe nun in einer einfachen Kiste aus frischem Tannenholz zu liegen, gebettet auf einer frischen Grassode … schließlich soll es ja nicht ein riesiger Akt für die nimmermüden Arbeiter werden, uns zu dem zu machen, in das wir hinab gelassen werden.

Ich habe in meinem Leben für so viel Scherereien gesorgt, dass mein endgültiger Abgang nicht auch noch  in Plackerei enden sollte.

Das es nun vorbei ist…da bin ich mir ganz sicher.

Bis zuletzt habe ich an dem romantischen Gedanken festgehalten, dass man im Angesicht des Todes in ein helles Licht taucht, Wärme einen umgibt und so etwas wie Freude in das Herz kriecht, da längst vergessene Stimmen aus dem Jenseits lauter werden und all jene Kreaturen erscheinen, von denen sich man im Laufe seines Lebens verabschieden musste.

Es war viel banaler. Fast enttäuschend. Ich wusste, dass ich zum letzten Mal die Augen  schloss, zum letzen mal atmete und hoffte, dass gesammelte Werk meines Lebens an mir vorüberziehen würde. Dann hörte ich aber mein letztes Bum …und Schluss war es. Einfach so, unspektakulär, ohne Licht, Wärme, Stimmen und das ganze Haleluja. Finito.

Der Mensch hat die Gabe der Phantasie … während er lebt. Und das ist auch gut so. Nur so kann es sein, sich mit dem Unvermeidbaren anzufreunden, Verluste zu ertragen und sich nicht sein Leben lang mit der quälenden Frage des „Warum“ auseinanderzusetzen. Letztlich bekommt er doch keine befriedigende Antwort, außer jener, die ihm seine Phantasie gibt und die ihm Lust am Leben erhält … auch wenn es nur mit einem finalen und kleinen Geräusch endet.

 

2050 … Ein ziemlich rundes Datum. Mit 87 vollendeten Jahren ein paar verbrachten Monaten, kaputten Gelenken und diverser knirschender Ersatzteile in der Biomasse stellt man sich die Frage, ob dieses so wunderbar glatte Datum das letzte ist, was man erlebt. Hier in meinem Zimmer mit Blick auf den Golf von Mexiko, den Strand vor der Tür werden die Neujahrstage von Jahr zu Jahr melancholischer. Nicht das ich wie ein Häufchen Elend, die Träne im Knopfloch, das Glas Sekt in der Hand bibbern würde, wann der Sensenmann mir die Runkel von den Schultern holen würde…aber dennoch in der Gewissheit, das es nicht mehr allzu lange dauern würde. Ich habe mir an diesen Tagen der Jahreswende, zumindest in den letzen Jahren  immer wieder die bange Frage gestellt, ob ich widerstehen könnte, jene Errungenschaften der Biogenetik auch mir anzutun.

So alt man nun ist, so erfüllt das Leben auch war, der Mensch krallt sich in das bisschen was da ist. Bei einem Blick in den Spiegel muss man ganz ehrlich konstatieren, dass von der einst blühenden Pracht nur noch die frische Farbe der Haut das übrige Elend überspannt.

Jeder Klotz Käse trägt eine feine Nummer auf seiner Packung, die man lesen sollte, um sich nicht den Magen zu verderben. Das Verfallsdatum scheint für uns Menschen jedoch eine höchst variable Ziffernfolge zu sein … und man kann ganz schlecht lesen, was auf seiner Packung steht, wenn man in ihr steckt. Ich war immer der Meinung, dass man ein ausgewiesenes Verfallsdatum nur dann nonchalant übersehen könne, wenn Betroffenes rechtzeitig ins Eisfach wanderte … und dort wollte ich nun mal gar nicht sein.

Die für Menschen nun nicht mehr so neue Variante ist dass biogenetische Cocktail. Grey goo, fein abgeschmeckt, portioniert und verlockend, mit dem Versprechen, nicht loslassen zu müssen, wenn wir es nicht wollten. Aber wollte ich?

 Ich, ein Verfechter der „Endlichkeit“ als Ausdruck der Neugierde.

Was interessiert mich die Vergangenheit, die Zukunft ist die Zeit, in der ich den Rest meines Lebens verbringen werde. Und Zukunft heißt auch immer Abschied vom gestrigen, auskommen mit dem Jetzt und Hier. Runzelig, stetig kleiner, mit dem Verfallsdatum hadernd. Nein dass Hier und Jetzt ist wertvoller, intensiver als mit der Hypothek der Hoffnung, der Zukunft ein Schnippchen schlagen zu können. Ein bisschen Speed, ein Schmerzmittelchen da, ein netten Joint hier … reicht allemal, um die träge Biomasse so weit zu bescheißen und beschleunigen, dass noch genossen werden kann. Genau genommen genieße ich alle früheren Fesseln als neu gewonnene Freiheiten des Alters. Die Narretei nicht mehr darauf zu achten, ob, wie und wo ich im Rahmen gegenseitiger Achtung vom Leder lassen kann. Ich muss immer herzhaft lachen, wenn man mich mit aufgerissenen Augen ob meiner Geständnisse betrachtet … und mich zwischen anklagend und zweifelnd fragt, ob ich es nicht übertreibe. Nix da, man freut sich auf die Momente in denen man es krachen lassen kann,  denn es könnten morgen ja schon die Knochen sein, die es tun.

Vor ein paar Tagen bin ich mit meiner Frau aus Kanada wieder eingetrudelt. Powder, weiß, weich, Sonne und Snowboard. Eine Leidenschaft, der ich bis heute nicht widerstehen kann … und dasals alter Zausel. Gut, so scharf sieht das nicht mehr aus, wenn ich meine Kurven ziehe. Und Scheiße ist das auch, wenn ich abends nicht mehr so ohne fremde Hilfe aus der Jacke komme. Aber ich genieße nicht nur dieses einmalige Gefühl des Gleitens, sondern auch die erstaunten bis entsetzen Blicke derer, die einen kahlköpfigen Greis beim scheinbaren Harakiri beobachten.

Ich gehörte sicherlich auch mal dazu.

 

Grey goo ... oder wie alles begann als es endete

Liebe Leute, hier mein kleines Projekt an dem alle Interessierten mitschreiben können, die Lust darauf haben.

Grey Goo ist eine "open source"- Geschichte ... beginnend mit dem letzten Kapitel des Lebens. Das heißt ganz "vorne" steht die Weisheit des Alters ... und ganz "hinten" sollte dann das Kind seine ersten Zeilen geschrieben haben. Es ist die Lebensgeschichte eines "Mannes", was aber nicht heißen soll, dass hier nur "Männer"schreiben dürfen. Aus meiner Erfahrung sind die "Frauen" weit inspirierter, phantasievoller und...

Aber ein paar Bedingungen hätte ich schon ganz gerne:

1. Jeder/Jede der/die postet sollte sich ein komplettes Lebensjahr als Kapitel vornehmen,

2. bitte, bitte die Rechtschreib- und Grammatikregeln einhalten bzw. sich ernsthaft darum bemühen ... vielleicht wird ja ein Buch daraus und der Lektor sollte dann nicht verzweifeln,

3. weitersagen ... nur so wird es echt spannend.

4. Ich werde für dieses Projekt die Rubrik "Grey goo" anlegen ... und es wäre schön, wenn ihr die Kapitel unter Jahreszahl postet, die ihr euch ausgesucht habt. Vergesst nicht euren Namen/Nicknamen damit er auch bei einer evtl. Fertigstellung unter den "AutorInnen" genannt werden kann.

Danke für die Inspiration liebe Sarah, lieber Nilsen ... auch wenn ihr nicht wißt warum euch diese Ehre zuteil wird. Ich wußte bis heute nicht, wie ich mein Projekt mal der "Welt" unterjubeln könnte.

Ciao vanini 

Entry modified
Geändert am 4. Juli 2005 um 22:15