Nilsen Sind wir nicht alle ein bisschenn Bloggy?

Einträge "Hallo Bloggerfreunde":

Donnerstag, 12. Januar 2006

Projektwoche

An unserer Uni ist diesen Montag eine Projektwoche angelaufen. Das Motto lautet: "Bild und ...",
für die Punkte stehen verschiedene Bereiche die man sich aussuchen konnte. Da ich ein großer Freund des geschriebenen Wortes bin, hab ich mir die Rubrik "Bild und Schrift" ausgesucht. Bei "Bild und Schrift" geht es im Wesentlichen darum, eine Schrift zu entwickeln, welche von so gut wie jedem aus diesem, um einen Feuerball zirkulierendem Gesteinsbrocken verstanden werden kann. Also kurz gesagt eine Bildschrift oder auch Pictogramme, wie der Kenner es nennen würde. Zu Anfang sollten wir in Dreier- bis Vierergruppen zweihundert Wörter sammeln, welche wir dann in Zeichen umsetzen sollten (dies sollte dann wieder Solo geschehen).
Und nun, da das Ende naht, ist es unsere Aufgabe, einen vorgegebenen Satz mit unseren entwickelten Zeichen umzusetzen.

Nun zu Anfang siegte erst einmal meine Enttäuschung. Hatte ich doch gehofft eine eigene Schriftart zu entwickeln, welche meine biserigen Texte in eine persönliche Form bringen konnten. aber je länger ich an der Arbeit saß, desto mehr Vergnügen bereitete es mir, und nun bin ich wirklich Feuer und Flamme für das Projekt, und bedaure fast, dass das Projekt übermorgen ein Ende finden muss.

Tipp: Manchmal muss man einfach loslassen, um neu anfangen zu können *g
in diesem Sinn, machts Gut euer Nilsen

Currently playing: WH40k
Current mood: Alles klar
von: Nilsen

Mittwoch, 4. Januar 2006

Eine Silvester Review oder "nächstes Jahr in Jerusalem"

Ich hatte mir alles ein wenig anders vorgestellt.
Nach dem Triumpf meiner "Nils geht studieren" Party war mein erster Gedanke den Jahreswechsel betreffend: "Ich wohne nun alleine, diesesmal wird es eine noch bessere Party". Ich hatte schon Monate vorher telefoniert, organisiert und vorsichtige, Anfragen bei Freunden, Bekannten, Abi-kollegen, Ausbildungs- und Studiengenossen getätigt und alles schien perfekt zu laufen.
Die Einführungsparty für 2000-sex sollte ein echter brüller werden. Etwa 35 Namen zierten meine Liste und noch einige weitere bekundeten ihr Interesse.

Nun, dazu muss ich sagen, dass mein Studium gefordert hat, dass ich in einen Ort ziehen musste, der etwa 130 bis 150km weit von Familie, Freunden, Bekannten etc. entfernt liegt und deshalb war ich etwas verwundert, dass es trotzdem so viele waren, die zusagten.
Aber wie sich herausstellte, sollte meine Verwunderung begründet sein. Nach und nach wurden fast alle Zusagen storniert (bitte nicht als Vorwurf auffassen meine Lieben, ich finde es nur herrlich grotesk), und so ging es auch meinem Mitbewohner Maxim, der Anfangs noch mit sechs Freunden und seiner Freundin rechnete, allerdings am Vorabend der Party zugeben musste, dass sich gerade der letzte seiner Gäste telefonisch entschuldigen ließ.

Nun, langer Rede kurzer Sinn. Am Ende waren wir sechs Personen, meine drei Brüder, einer meiner zwei Mitbewohner (der andere ist wie gewöhnlich mit seinen Eltern über Silvester Snowboarden gegangen), ein Freund von mir und meinen zwei kleinen Brüdern und natürlich ich. Also fast ein Familienfest wenn man so will.
Die Party selbst war ziemlich lahm, hatten sich doch drei meiner Gäste entschieden, aufgrund der geografischen Lage meines Refugiums lokale Spezialitäten zu kredenzen. Daraufhin herrschte bei ihnen nur noch der Wunsch nach einem berieselnden Medium namens Fernsehen, und etwas, dass ein Fachmann wohl als Fressanfall bezeichnen würde. (Ihr glaubt gar nicht, wie schnell eine Tüte Chips weggehen kann "respekt" g*.) Jedenfalls, wurden so zwei Lager gebildet, die es unmöglich machten ein zumindest geselliges Beisammensein zu zelebrieren. Gruppierung eins wollte nurnoch ausruhen und essen, während die zweite Gruppierung sich ein einfaches "Sitzen und Saufen-Program" einfallen lassen hat. Ich stand zwischen diesen Lagern, hatte ich doch Lust auf Partyspiele, spaß... was auch immer, und schließlich verging mir aller Spaß an der ganzen Angelegenheit, da sich keine der beiden Seiten von meinem Enthusiasmus anstecken lassen wollte. Meinem dies bezüglichen Gemütszustand war selbst für außenstehende klar und deutlich in meinem Gesicht zu lesen.

Mit Feuerwerk hatte ich diesmal überhaupt nichts am Hut, ich stand auf unserer Dachterrasse und bewunderte die Raketenpracht im sonst so monochromen Firmament, während auf der rückwärtigen Hausseite große Gruppierungen von vermutlich stark angetrunkenen Mitbürger türkischer Ahnenschaft minderer und voller Jahre standen und mit Feuerwerkskunst, vermutlich polnischen Ursprungs, sich gegenseitig vergeblich zu beweisen versuchten, dass es möglich sei, meine Fensterscheibe mittels einer perfektionierten Wurftechnik zu sprengen.
Die Sprengungsversuche dauerten von 22.00Uhr bis in etwa 05.00Uhr morgens und waren mit vulgärem geschrei und sinnentleerten Plattheiten gespickt.
Dies weiß ich ziemlich genau, da ich mit meinem älteren Bruder im Netz episoden aus Harald Schmidts Archivmaterial begutachtete (im Übrigen mein persönliches Highlight dieser Party, zusammen mit "Dinner for one").
Als ich am nächsten Tag im Radio hörte, dass zwei Häuser im Ort in Brand gestanden hatten, war ich froh, um mein, doch mildes Schicksal, es hätte ja auch schlimmer kommen können. *g

PS
Ich bin ehrlich keinem böse Leute, könnt ihr mir glauben. Im Gegenteil, auch wenn ich jetzt hier fast nur die negativen Seiten der Veranstaltung geschildert habe, so gab es doch auch viel zu lachen. Ich musste nur einfach mal alles mehr oder weniger Erwähnenswerte loswerden, da das ganze doch ziemlich grotesk war.

 

Current mood: Grinsend
von: Nilsen
Entry modified
Geändert am 4. Januar 2006 um 12:08

Freitag, 8. Juli 2005

Es ist passiert...

Hallo meine Freunde!

Es ist geschehen, ich habe mich verliebt.

Es ist nicht dieses Schmetterlinge im Bauch feeling und auch nicht dieses OH MEIN GOTT, sie ist ein Engel auf Erden Gefühl, dass spätestens dann nachläßt, sobald man sich der ganzen Fehler des Anderen bewußt wird.

Es ist eher dieses Gefühl der starken Sympathie bei der man sich der ganzen Fehler bewusst ist, es einem aber überhaupt nichts ausmacht und den Anderen so nimmt wie er ist.

Nun ihr werdet euch fragen wer diese Unbekannte ist, von der er spricht. Ich sage es euch auch. Ihr Name ist Enschede.

So nun ist es raus und es gibt kein zurück mehr *g*

Es sind die kleinen Unterschiede, die einen zu so einem Geständnis bringen.

1. Die Mentalität:

Für die Niederlande gilt im allgemeinen: "Wenn man es nicht erfolgreich verbieten kann, so wird es eben unter dem Deckmantel der Legalität kontrolliert.". Der Ausschlag, der zu dieser Erkenntnis führte war, dass ich mich gestern am Enscheder Hauptbahnhof aufgehalten habe und dort einen kleinen Skatepark gesehen habe. Ja wirklich, dort am Bahnhof befindet sich ein länglicher Platz mit Rails und kleinen Ramps auf denen junge Skater ihre Techniken übten. Ich ertappte mich bei einem Gedankengang: "So machen sie wenigstens nichts kaputt oder "verärgern" Passanten.". Es gibt viele Beweise für diese Theorie, Beispiel: Drogen (Kiffer etc. werden nicht kriminalisiert und der Staat verdient sogar ziemlich gut an den Touries, die extra für ihren Rausch dorthin kommen, die Einheimischen selbst kiffen gar nicht so viel, da es bei ihnen legal und deshalb denke ich uninteressant ist).

Niederlande 1:0 Heimat

2. Keine bis geringe Ghettobildung:

Mir wurde gesagt, das es in den Niederlanden keine echten Ghettos gibt, da Wohnungen über zentrale Verteilungseinheiten vergeben werden, deren Aufgabe es ist dafür zu sorgen, dass im JEDEM Teil einer Stadt X% Arbeitslose, X% Studenten, X% Ausländer, X% Mittelständische, X% Arbeiter etc. verteilt sind. Die Wohnungen werden nach den Bedürfnissen des bzw der Betreffenden vergeben.

Eine meiner Meinung nach eine geniale Lösung des Integrationsproblems nicht wahr?

Niederlande 2:0 Heimat

3. Service

Ich hab mir in den Enschede ein Konto angelegt, da dies für Studiengebühren benötigt wird. Ich wurde mit ungewohnt ausgesuchter Höflichkeit empfangen, keiner war mir böse, dass ich die Landessprache noch nicht sprechen konnte, im Gegenteil, der Mitarbeiter schien sich sehr zu freuen, das ich in Enschede studieren wollte (ok, dass ich ein Konto in der Bank eröffnen wollte hat wohl auch ein wenig dazu beigetragen), er bat mich höflichst platz zu nehmen, und bot mir kostenlosen Kaffe oder Tee an, (es gab eine nicht geringe Auswahl an interessanten Pickwick Teesorten *g*) ich setzte mich und genemigte mir einen schwarzen Tee mit Vanillearoma. Der Mitarbeiter kam alle 2-3 Minuten wieder, da gerade kein geeigneter Arbeitsplatz zur Einrichtung eines Kontos frei war. Er erledigte aber in der Zwischenzeit schon einmal ein paar formalien, kopierte meinen Perso, für die Unterlagen, fragte mich nach meinem Befinden etc. ABER wer jetzt meint, ein ZUFALL, dem kann ich eines sagen. Ich war am selben Tag noch in 2 weiteren Einrichtungen um nach einer Wohnung zu suchen. Kein einziger Mitarbeiter wäre auch nur auf den Gedanken gekommen mich mürrisch anzusehen und überall gab es Kaffe, Tee oder Kakao, ich bin so an noch weitere leckere Heißgetränke gekommen *g* und von der ausländischen Sprache zeigte sich niemand beeindruckt, und bei denen, die kein Deutsch sprechen konnten, (welches nur wenige waren) kam man immerhin noch mit englisch weiter.

Niederlande 3:0 Heimat

Darüber hinaus hatten wir wunderschönes sonniges Wetter und die Luft war geschwängert von Lindenblütenduft, als wir draußen an einem Straßenkaffe in der schönen Altstadt saßen, wärend wir Pommes und eine dieser super leckeren gefüllten Kroketten aßen wärend uns eine wirklich vortreffliche Combo dunkelhäutiger Manner mit schönen Blues- und Jazzklängen verwöhnte.

Es war wie der lange erwartete Jahrhundert- Wellnessurlaub, obwohl wir fast den ganzen Tag von A nach B gefahren sind um Dinge zu erledigen.

Wer jetzt noch nicht weiß warum ich hier diesen Liebesbrief an Enschede geschrieben hab kann mir nur leid tun. Ich denke wir können eine ganze Menge von unserer Nachbarin lernen, sie ist uns human- und sozial gesehen um einiges Vorraus *g*

Allerdings möchte ich noch folgendes Anmerken, in Bier und Brotvielfalt kann Antje durchaus noch was von uns lernen. Während sie ungeheuer gut weiß, wie man mit Kartoffeln und Milch umgehen muß (einfach toll der Vla und die Pommes, chips, Kroketten und was nicht alles noch) ;)

Nilsen

Currently playing: Shrek 2 - Nick Cave & the Bad Seeds - People Ain't No Good
Current mood: Verliebt
von: Nilsen
Entry modified
Geändert am 14. Juli 2005 um 01:13

Dienstag, 5. Juli 2005

Lebensgeschichte auf Raten \

Hallo Liebe Bloggerfreunde

Ich habe eine interessante Nachricht für all jene, die sich zu denen Zählen wollen, die vielleicht an etwas Großem, etwas von Dauer mitwirken wollen.

Und zwar geht es um ein GIGAntisches-Projekt *g*. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt gehöre ich zu denjenigen, die spaß daran haben Texte selbst zu verfassen. Meine bisherigen Projekte waren zumeist satirischer Natur und recht überschaubar. Doch nun kommt eine Lavine ins Rollen, ausgelöst von dem einzig wahren vanini hier im Bloghof und ihr könnt ein Teil davon sein.

Das Projekt Umfasste das Leben eines Menschen, der 1963 geboren und 2051 gestorben ist, klingt komisch meint Ihr? Jetzt kommt erst der Clou. Wir beginnen mit Tod unseres Protagonisten und hören bei seiner Geburt auf.

Was es zu gewinnen gibt? Nichts ausser dem Spaß an der sich entwickelnden Geschichte; und wenn das Projekt eine interessante Form annimmt, werden wir vielleicht ein Buch daraus machen. Ihr habt also die Möglichkeit als Mit-Autor eines Buches genannt zu werden, ist das nicht WAHNSINN *g*

Allerdings muss ich darauf hinweisen, das es kein Spiel ohne Regeln gibt.

Hier sind also die Regeln um mitzumachen:

1. Jeder/Jede der/die postet sollte sich ein komplettes Lebensjahr als Kapitel vornehmen,

2. bitte, bitte die Rechtschreib- und Grammatikregeln einhalten bzw. sich ernsthaft darum bemühen ... vielleicht wird ja ein Buch daraus und der Lektor sollte dann nicht verzweifeln,

3. weitersagen ... nur so wird es echt spannend.

4. Ich habe für das Projekt die Rubrik "Grey goo" in meinem Blog "stories, tales and nonsens" angelegt (oder einfach diesem Link folgen http://www.bloghof.net/Nilsen1) ... und es wäre schön, wenn ihr die Kapitel unter Jahreszahl postet, die ihr euch ausgesucht habt. Vergesst nicht euren Namen/Nicknamen damit er auch bei einer evtl. Fertigstellung unter den "AutorInnen" genannt werden kann.

Also, macht mit bis die Tasten glühen und viel Spaß

Nilsen und vanini

Current mood: Alles klar
von: Nilsen
Entry modified
Geändert am 5. Juli 2005 um 08:34

Donnerstag, 30. Juni 2005

Ich kann Sarah nur zustimmen, jeder sollte eine Southparkfigur sein.

Und um einen Schritt in die richtige Richtung zu tun bin ich ihrem "Aufruf" gefolgt und habe meine Wenigkeit in einer Southparkfigur manifestiert *g*

von: Nilsen