Nilsen Sind wir nicht alle ein bisschenn Bloggy?

Einträge "Januar 2006":

Dienstag, 17. Januar 2006

Zeichnen an der AKI

Ich bin mehr denn je ein Freund des gezeichneten Bildes geworden. Während meiner bisherigen Ausbildung an der AKI lag der Schwerpunkt definitiv beim Zeichnen. Allerdings ist das Hauptinstrument unseres Unterrichtes nicht der Bleistift, wie er in Schulen aufgrund seiner Exaktheit als Mittel Nr. 1 gebraucht wird, sondern die Holzkohle und auch Kreide. Da diese einen intensieveren Farbton und eine andere Technik verlangt.

Heute erhielten wir einen großen neuen Auftrag. Dessen Inhalt ist es, bis zum April 100 Selbstportraits anzufertigen, welche momentan noch mit Holzkohle gezeichnet, später dann aber auch in Tusche, Acrylfarben, Aquarell etc. angefertigt werden dürfen. Das Gesamtwerk der Selbstportraits wird zu einem späteren Zeitpunkt dann gebunden und im Coda Museum im Appeldorn ausgestellt.
klingt doch echt super oder?

Und zu ihrer linken sehen Sie einen original Nilsen aus dem Jahre 2005 *g
echt eine schöne Vorstellung.

Bis dann euer Nilsen

Currently playing: Whoop That Trick
Current mood: Alles klar

Projektwoche Nachtrag

Hallo liebe Freunde, die Projektwoche ist vorbei, und ich muss sagen, es lief alles sehr gut. Ich war ziemlich beeindruckt von manchen Werken und Vorstellungen an diesem Tag, doch eins kann ich euch sagen. Niemand hat so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie unsere kleinen Besucher. Fuer die extra an diesem Tag ein kleines Gehege am Eingang unserer Fakultaet errichtet wurde. Es war allerdings nur an diesem Tag, also liebe Tierschuetzer keine Panik *g Das Bin ich vor meinen selbstentworfenen Schriftzeichen suess nicht wahr. Die Fotos sind im Uebrigen nicht von mir, sondern von meinem Kollegen Bobby bis bald euer Nilsen
Current mood: Glücklich
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Geändert am 16. Januar 2006 um 21:15

Donnerstag, 12. Januar 2006

Projektwoche

An unserer Uni ist diesen Montag eine Projektwoche angelaufen. Das Motto lautet: "Bild und ...",
für die Punkte stehen verschiedene Bereiche die man sich aussuchen konnte. Da ich ein großer Freund des geschriebenen Wortes bin, hab ich mir die Rubrik "Bild und Schrift" ausgesucht. Bei "Bild und Schrift" geht es im Wesentlichen darum, eine Schrift zu entwickeln, welche von so gut wie jedem aus diesem, um einen Feuerball zirkulierendem Gesteinsbrocken verstanden werden kann. Also kurz gesagt eine Bildschrift oder auch Pictogramme, wie der Kenner es nennen würde. Zu Anfang sollten wir in Dreier- bis Vierergruppen zweihundert Wörter sammeln, welche wir dann in Zeichen umsetzen sollten (dies sollte dann wieder Solo geschehen).
Und nun, da das Ende naht, ist es unsere Aufgabe, einen vorgegebenen Satz mit unseren entwickelten Zeichen umzusetzen.

Nun zu Anfang siegte erst einmal meine Enttäuschung. Hatte ich doch gehofft eine eigene Schriftart zu entwickeln, welche meine biserigen Texte in eine persönliche Form bringen konnten. aber je länger ich an der Arbeit saß, desto mehr Vergnügen bereitete es mir, und nun bin ich wirklich Feuer und Flamme für das Projekt, und bedaure fast, dass das Projekt übermorgen ein Ende finden muss.

Tipp: Manchmal muss man einfach loslassen, um neu anfangen zu können *g
in diesem Sinn, machts Gut euer Nilsen

Currently playing: WH40k
Current mood: Alles klar

Mittwoch, 4. Januar 2006

Eine Silvester Review oder "nächstes Jahr in Jerusalem"

Ich hatte mir alles ein wenig anders vorgestellt.
Nach dem Triumpf meiner "Nils geht studieren" Party war mein erster Gedanke den Jahreswechsel betreffend: "Ich wohne nun alleine, diesesmal wird es eine noch bessere Party". Ich hatte schon Monate vorher telefoniert, organisiert und vorsichtige, Anfragen bei Freunden, Bekannten, Abi-kollegen, Ausbildungs- und Studiengenossen getätigt und alles schien perfekt zu laufen.
Die Einführungsparty für 2000-sex sollte ein echter brüller werden. Etwa 35 Namen zierten meine Liste und noch einige weitere bekundeten ihr Interesse.

Nun, dazu muss ich sagen, dass mein Studium gefordert hat, dass ich in einen Ort ziehen musste, der etwa 130 bis 150km weit von Familie, Freunden, Bekannten etc. entfernt liegt und deshalb war ich etwas verwundert, dass es trotzdem so viele waren, die zusagten.
Aber wie sich herausstellte, sollte meine Verwunderung begründet sein. Nach und nach wurden fast alle Zusagen storniert (bitte nicht als Vorwurf auffassen meine Lieben, ich finde es nur herrlich grotesk), und so ging es auch meinem Mitbewohner Maxim, der Anfangs noch mit sechs Freunden und seiner Freundin rechnete, allerdings am Vorabend der Party zugeben musste, dass sich gerade der letzte seiner Gäste telefonisch entschuldigen ließ.

Nun, langer Rede kurzer Sinn. Am Ende waren wir sechs Personen, meine drei Brüder, einer meiner zwei Mitbewohner (der andere ist wie gewöhnlich mit seinen Eltern über Silvester Snowboarden gegangen), ein Freund von mir und meinen zwei kleinen Brüdern und natürlich ich. Also fast ein Familienfest wenn man so will.
Die Party selbst war ziemlich lahm, hatten sich doch drei meiner Gäste entschieden, aufgrund der geografischen Lage meines Refugiums lokale Spezialitäten zu kredenzen. Daraufhin herrschte bei ihnen nur noch der Wunsch nach einem berieselnden Medium namens Fernsehen, und etwas, dass ein Fachmann wohl als Fressanfall bezeichnen würde. (Ihr glaubt gar nicht, wie schnell eine Tüte Chips weggehen kann "respekt" g*.) Jedenfalls, wurden so zwei Lager gebildet, die es unmöglich machten ein zumindest geselliges Beisammensein zu zelebrieren. Gruppierung eins wollte nurnoch ausruhen und essen, während die zweite Gruppierung sich ein einfaches "Sitzen und Saufen-Program" einfallen lassen hat. Ich stand zwischen diesen Lagern, hatte ich doch Lust auf Partyspiele, spaß... was auch immer, und schließlich verging mir aller Spaß an der ganzen Angelegenheit, da sich keine der beiden Seiten von meinem Enthusiasmus anstecken lassen wollte. Meinem dies bezüglichen Gemütszustand war selbst für außenstehende klar und deutlich in meinem Gesicht zu lesen.

Mit Feuerwerk hatte ich diesmal überhaupt nichts am Hut, ich stand auf unserer Dachterrasse und bewunderte die Raketenpracht im sonst so monochromen Firmament, während auf der rückwärtigen Hausseite große Gruppierungen von vermutlich stark angetrunkenen Mitbürger türkischer Ahnenschaft minderer und voller Jahre standen und mit Feuerwerkskunst, vermutlich polnischen Ursprungs, sich gegenseitig vergeblich zu beweisen versuchten, dass es möglich sei, meine Fensterscheibe mittels einer perfektionierten Wurftechnik zu sprengen.
Die Sprengungsversuche dauerten von 22.00Uhr bis in etwa 05.00Uhr morgens und waren mit vulgärem geschrei und sinnentleerten Plattheiten gespickt.
Dies weiß ich ziemlich genau, da ich mit meinem älteren Bruder im Netz episoden aus Harald Schmidts Archivmaterial begutachtete (im Übrigen mein persönliches Highlight dieser Party, zusammen mit "Dinner for one").
Als ich am nächsten Tag im Radio hörte, dass zwei Häuser im Ort in Brand gestanden hatten, war ich froh, um mein, doch mildes Schicksal, es hätte ja auch schlimmer kommen können. *g

PS
Ich bin ehrlich keinem böse Leute, könnt ihr mir glauben. Im Gegenteil, auch wenn ich jetzt hier fast nur die negativen Seiten der Veranstaltung geschildert habe, so gab es doch auch viel zu lachen. Ich musste nur einfach mal alles mehr oder weniger Erwähnenswerte loswerden, da das ganze doch ziemlich grotesk war.

 

Current mood: Grinsend
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Geändert am 4. Januar 2006 um 11:08