» Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können. «
Jean Paul

Immatrikulationsbescheid
Jaa.. DANKE, wer auch immer das Schicksal bestimmt!
Er ist da! Es hat geklappt (:
Was für ein Nervenkitzel, wenn man keine Variante B mehr im Ärmel hat..
Current mood:erleichtert
Das Glück währt nie zu lang.. genieße den Augenblick, der dir Kraft gibt
mit nassen Haaren Radfahren. die Felder entlangwandern. gemeinsam im Garten liegen. in den Pool springen. Eiskaffee und Rhabarberkuchen. ein persönliches Klavierkonzert. gemütlicher Fernsehabend zu zweit. Nachtspaziergang. Eulenschreie. 5 Sternschnuppen. grasende Kühe. schweigend Musik hören. Sommertheater unter freiem Himmel. ausländische Akzente. flirrende Luft. Weißweinschorle. Freiheit.
Sommer..
Current mood:erfüllt
» ...always keep in mind that life is a great thing, everything hard has its positive side, don't be stuck in the every day reality, allow yourself to dream, have faith in your wildest dreams. «
AaRON (Artificial Animals Riding On Neverland)
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Heute in der Bibliothek wundervolle neue Musik gefunden. War mir bisher völlig unbekannt, ist aber unheimlich schön und wurde jetzt schon in die Rubrik 'Trost-und-Wärme-Musik' in mein Herz geschlossen. (:
Das Zitat stammt von der letzten Seite des Covers.
Current mood:warm (:
Adrenalin & Benzin..
Meine erste Fahrstunde - ich habe überlebt!
Aber ich bin noch eine erhebliche Gefährdung für den Straßenverkehr.. (;
***
Anmerkung zur zweiten Fahrstunde heute:
Sich "verschalten" und versehentlich vom fünften in den ersten Gang zu rutschen und dermaßen mit passender Motorgeräuschkulisse mitten auf der Kreuzung abzurecken, zur Feierabendverkehrszeit und auf einem der Knotenpunkte des Erfurter Stadtverkehrs, das hat doch Stil, oder? :D
Hurra, und morgen geht der Spass schon weiter.. ^^
Current mood:nur nicht unterkriegen lassen..
Penner!
Was für ein behindertes Arschloch bin ich eigentlich?
In wenigen Minuten ist an allen deutschen Unis Bewerbungsschluss für die Wintersemester.. und ich hab mich bis jetzt nur in Dresden beworben. Und muss jetzt feststellen, dass andere Ausweichmöglichkeiten das mit der Onlinebewerbung nicht so einfach handhaben wie die TU Dresden. Die wollen noch Lebenslauf, Zeugniskopie usw. zugesendet haben.. und zwar auch bis 15.07.!
Scheiße, Scheiße, Scheiße.
Ich bin das behinderteste Kamel, das mir je untergekommen ist. Ich kann nur beten, dass ich in Dresden angenommen werde!
Wie blöd kann man eigentlich sein..?!
Current mood:in-den-eigenen-Arsch-tretend ><*
Zwischen Fernweh und Geborgenheit..
" Ich finde es schlimm, wenn man nicht mehr mitbekommt,
wie sich etwas entwickelt, das man von Anfang an behütet hat.. "
(Izzie)
Ja, genau das ist es, was mich so traurig macht, wenn ich an Dresden denke. Meine kleine Schwester. Meine Milchmaus. Ich werde nicht mehr live mitbekommen, wie sie sich entwickelt. Kann nicht mehr jeden Tag mit ihr wegen irgendwelchem Kleinkram streiten, mit ihr Süßigkeiten teilen, sie zehnmal bitten, den Fernseher auszumachen..
Das macht mich so unendlich traurig. Und vorallem tut es mir so leid, dass sie dann plötzlich mit Mama ganz allein ist. So richtig hat sie das ja noch nicht realisiert.. Aber wie ist es für ein 8-jähriges Kind, wenn zuerst der Vater und dann die Schwester die Familie verlässt..?
Oh ich leide jetzt schon so unendlich, wenn ich mir vorstellen muss, wie ich im Herbst irgendwo allein aus dem Fenster sehe und Sehnsucht habe, und Mama und Johanna das selbe tun. Ich lasse damit meine ganze Geborgenheit zurück.. Wie eine Schnecke, die sich ohne ihr vertrautes Häuschen in die Welt wagt. Nur, dass mein Haus auch Gefühle hat und mich vermissen wird. Unendlich sogar.
Current mood:traurig
» Ich brauche keine Wegweiser, die nur am Rande stehen
und mir zeigen, wohin ich gehen soll.
Ich brauche Wegbegleiter, die mit mir gehen
und bei mir bleiben, solange der Weg unsicher ist. «
Von fiktiven Freundschaften und den Freuden der Seele
Oh Gott, bin ich kindlich oder verweichlicht geworden? Oder irgendwie zu dumm, zu romantisch für diese Welt? ._.
Ich habe letztens geweint, als ich Der kleine Prinz gelesen habe. Weil es so schrecklich schrecklich traurig ist und mich noch dazu an meine Kindheit erinnert, da meine liebste Klassenlehrerin uns das Buch in der ersten Klasse vorgestellt hat. Mh, okay, das mag ja noch entschuldbar sein.
Aber jetzt, da ich nachts keine Hausaufgaben mehr zu erledigen habe, komme ich endlich dazu, richtig viel zu lesen. Ich habe innerhalb der letzten 2 Wochen Der kleine Prinz, Der Zahir, Die Apothekerin, Der Hahn ist tot und Glennkill gelesen. Achja, und nebenbei lese ich noch in Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod..
Jedes Mal, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, fühle ich mich danach irgendwie merkwürdig herausgerissen. Möchte so gern die Emotionen und Handlungen der Charaktere weiter verfolgen, finde es unfair, dass die Geschichte nun beendet sein soll, meine "Beziehung" zu den Figuren so abrupt abgehackt wird. (JA ich weiß, ich habe eine Meise!) Noch Stunden, nachdem ich den letzten Satz gelesen habe, denke ich weiter über das Buch nach..
Das mag ja auch noch akzeptabel sein, aber was jetzt gerade durch mein Hirn geistert, ist schon ein bisschen.. miau. Ich habe Glennkill gelesen.. und ich liebe diese Schafe so sehr. Ihre Denkweisen, ihre ganz unterschiedlichen Charakter. Ich habe mich jeden Abend darauf gefreut, wieder bis nachts um 5 gedanklich mit ihnen gemeinsam über die Wiese zu hoppeln.. Und jetzt? Ist das Buch seit zwei Tagen aus. Und ich bin verwirrt. Möchte auch heute Abend so gern wieder "bei den Schafen sein". Ich vermisse sie! Ich weiß gar nicht, was ich heute Abend machen soll, hab ja nichts anderes mehr zu lesen. Mäh.. äh, Miau!
Ich bin wahrscheinlich ein "zu phantasievoller" Mensch? Obwohl, das wäre ja eine positive Auslegung. Vielleicht bin ich auch in Wahrheit so mickrig, dass ich mich lieber im Leben anderer (toller) Menschen/Figuren verstecke, als mein eigenes zu leben? Oder es ist eine Art Sehnsucht und ich tauche deswegen so gern darin ein?
Es ist ja auch bei Filmen nicht anders. Bei schönen Filmen, besonderen Filmen. Feinfühligen, tiefgründigen, herzergreifenden, phantasievollen, warmen Filmen. Und natürlich auch bei tollen Theaterstücken oder - was wegen der Musik natürlich noch ergreifender wirkt - in dramatisch-schönen Opern.
Miau, es ist so schön, Gefühle miterleben zu können. Von höchster Glückserfüllung bis zu tragischen Todessehnsüchten.. schön, einfach eintauchen zu können, und sein eigenes, kleines Leben, für den Moment hinter sich lassen zu können. Ich glaube, das macht unsere Seele glücklich.
Ich widme diesen Eintrag, auch wenn es noch so kindisch ist.. meinen lieben Schafis!
Gute Nacht <3
Current mood:berührt
Sehnsucht
Current mood:weinend.
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