LouFerrigno Besser!

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Samstag, 29. Juli 2006

Hunger 2006

Frau Müller und Frau Meier, beides Vorzimmerdamen Mitte vierzig, sitzen gelangweilt im Büro und warten darauf, dass der Arbeitstag zu Ende geht. Frau Müller verspeist gerade einen Doppelzentner Fruchtgummi, während Frau Meier vor Gier und Neid fast stirbt. Sie bemüht sich, Fassung zu bewahren. Beide tragen Übergröße.

 

Frau Müller:      schmatzt.

Frau Meier:      Ach jaa. Gleich hammers wieder. Ist schon lange, so ein Tag.

 

Frau Müller:      schmatzt.

                      Stille.

Frau Meier:      Ja, gleich isses wieder soweit, dann geht's endlich heim.          

Frau Müller:      schmatzt und grunzt, man hat fast den Eindruck, sie verliert alle menschlichen Züge und verwandelt sich in ein alles fressendes Schwein.

Frau Meier:      Ach jaa. Der Erwin will mich heute Abend ausführen. Weil ich schon so fleißig abgenommen habe. Dabei ist es mir gar nicht so schwer gefallen.

Frau Müller:      schmatzt.

Frau Meier:      Hmm, ja. Ist schon ne Weile her, dass der Erwin und ich mal so richtig aus waren. Die letzten Jahre war's uns immer zu gemütlich daheim. Höchstens mal zum McDonald's, aber sonst... ich weiß gar nicht so recht, was mich erwartet, so richtig mit Kino und so. Richtig aufregend. Mein Erwin ist schon so einer.

                        kichert.

Frau Müller:      raschelt, reißt eine neue Tüte auf.

Frau Meier:      Ja ja, Erma, du weißt ja, ich hab sie auch immer gern gegessen, die Süßigkeiten und die Torten und sonst so. Aber das mit dem Abnehmen ist mir gar nicht schwer gefallen. Ich weiß gar nicht, wieso ich das nicht schon viel früher mal gemacht habe. Das soll ja soo gesund sein und so...

                        Der Geifer läuft ihr das Kinn herunter.

                        Sie öffnet ihre Tasche, holt eine Möhre hervor und knabbert zaghaft und sichtbar angewidert an dem Fremdkörper in ihrer Hand.

Frau Müller:      frisst mittlerweile aus mehreren Tüten gleichzeitig, die Geräuschkulisse wird immer schweinischer.

Frau Meier:      knabbert noch immer an ihrer Möhre, in ihren Augen stehen abwechselnd HASS, ZORN, VERZWEIFLUNG, ABSCHEU und einige andere ungute Gefühlsregungen.

Im Hintergrund schaltet sich das Radio von selbst ein und ein bedrohlich ruhiges Harfengeklimper untermalt die Szene.

Frau Müller:      hält kurz inne, lauscht der Musik, dann stürzt sie sich wieder auf ihre Süßigkeiten. Sie liegt mittlerweile halbnackt auf dem Tisch und wälzt sich in einigen Schokoladentafeln.

                        Ein leichter Wind setzt ein und durchströmt das Büro auf unheimliche Weise.

Frau Meier:      Ach jaaaa. Wie das halt so ist, jeden Tag...

                        Ihr Gesicht läuft rot an, auf ihren Lippen, aus denen Möhrenstückchen herunterfallen, sind immer wieder die stummen Worte

Erwin - töten.

abzulesen. Langsam tritt Schaum vor ihren Mund und sie erhebt sich.

Frau Müller:      reißt sich die Kleidung in Fetzen vom Leibe und wälzt sich nun völlig hemmungslos in einem undefinierbaren Süßigkeiten-Matsch auf ihrem Schreibtisch.

 Frau Meier:     Ach jaaaa. Wie die Zeit vergeht. Und das Wetter...

                        Ganz langsam erhebt sie sich und durchschreitet den Raum, öffnet das Fenster und stürzt sich hinaus.

                        Nach einigen Sekunden hört man ein dumpfes, irgendwie unangenehmes Geräusch.

Frau Müller:      hält kurz inne, übergibt sich und platzt.

Nach einigen Minuten geht die Tür auf. Ein vornehmer, vitaler Mann Mitte dreißig betritt den Raum und blickt sich kritisch um. Er betrachtet die Szene einen Moment lang, tritt dann zum Fenster, sieht nach unten, betrachtet sich auch diesen Anblick einige Momente, tritt dann zurück, kratzt sich am Kopf. Er nimmt den Telefonhörer, wählt zwei Ziffern.

Das Freizeichen.

Frauenstimme:  Hallo? Vorzimmer Dr. Borstel.

Der vitale Mann:          Hier Tschalenko. Geben sie mir bitte den Boss.

Frauenstimme: Natürlich, Herr Tschalenko. Einen Moment bitte. Ich verbinde.

                                   Das übliche Gedudel in der Leitung.

Eine Stimme:                Ja?

Der Mann:                    Hier Tschalenko. Die Dicken aus der Dritten machen wieder Ärger. Sie haben sich wieder irgendwas einfallen lassen, um mir auf die Nerven zu gehen. Ich habe keine Lust mehr auf diese Spielchen. Entweder Sie geben mir anständige Leute, oder ich sehe mich nach einer neuen Stelle um.

Die Stimme:                  Nun - Tschalenko. Ich will Ihnen mal was sagen. Langjährige Mitarbeiter wie die beiden netten Damen Meier und Müller bilden das Fundament dieses Unternehmens. Sie pflastern den Weg, auf dem Sie in Ihrer S-Klasse Ihrer ersten Million entgegenfahren. Vergessen Sie das nicht. Arrangieren Sie sich mich diesen Leuten, alles andere ist völlig indiskutabel. Diese Damen sind ebenso wie sie, Tschalenko, unverzichtbare Bestandteile dieser Firma. Aber im Gegensatz zu Ihnen, lieber Tschalenko, waren sie von der ersten Stunde an mit dabei, als ich aus einem Garagenverkauf ein Imperium machte, das heute seinesgleichen im Lande sucht. Seien Sie also so gut. Hören Sie auf, meine Zeit zu stehlen und nehmen sich ein Vorbild an diesen wunderbaren, achtenswerten Menschen, die im Gegensatz zu Ihnen einfach nur unverdorben, ehrlich und anständig sind. Guten Tag!
Er legt auf.

                        Das Radio schaltet sich wieder ein. Harfengeklimper. Dazu ein unheimliches Grollen von weiter Ferne.

                        Tschalenko tritt zum Fenster und lässt sich hinausfallen.

                        In diesem Moment fällt das Gebäude in sich zusammen und aus dem Harfengeklimper wird ein dröhnendes Orgelkonzert, das mindestens bis zum Ende der Welt zu hören sein muss.

Der Teufel:                   lacht.

Currently playing: Element of Crime: Narzissen und Kakteen
Current mood: Alles klar
Entry modified
Geändert am 26. August 2006 um 02:08

Dienstag, 18. Juli 2006

Kurzes szenisches Sinnbild eines Besuchs bei der Deutschen Telekom:

Ein Verstümmelter liegt zuhause auf dem Boden - da wo die Beine sein sollten, hat er nur zwei blutige Stümpfe Die ganze Wohnung schwimmt im Blut. Er ist am Telefon und ruft den Notruf

Notrufzentrale: Notrufzentrale 

Verstümmelter: Hallo? Hilfe; kommen Sie schnell. Bahndamm 12. Ich habe mir beide Beine mit der Motorsäge abgetrennt.

Notrufzentrale: Was!? Nix da. Sie kommen schön hierher. Wir sind doch nicht ihre Sklaven, dass sie uns hier Befehle erteilen.

Legt auf.

Verstümmelter: verzweifelt, fügt sich in sein Schicksal und stirbt.

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Preisfrage: 
Einem Menschen, der sich beide Beine abgehackt hat, zu erzählen, er solle erst mal vorbeikommen, lässt sich wie auf die Telekom übertragen? (Tricky, aber machbar.)

Kleiner Scherz am Rande:

Zwei Holzfäller im Wald. Der eine hackt dem anderen ein Bein ab. Sagt der unfreiwillig Amputierte: "Wenn d' des nomal machst, kriegst an Spitz!"

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Zitatreigen:

"Sitzen beim Referat ist wie Stehen beim Scheissen." (Klein, 2006)

"...ein vermeintlicher Kater, der sich als grimmige Sommergrippe entpuppte." (Klein, 2006)

"Plumpe List kam auf ihr Gesicht, fand aber keine Freude dort und verzog sich wieder." (R. Chandler: Leb wohl, mein Liebling, 1976, S. 35)

"Sie war reizend wie ein Waschtrog; und ebenso gewitzt. (R. Chandler: Leb wohl, mein Liebling, 1976, S. 32)

Currently playing: Tom Waits: Tom Traubert's Blues
Current mood: sommergrippal !

Mittwoch, 5. Juli 2006

Italien ist nicht Schweden!

Da hilft auch kein Friedrich Odonkor mehr...

Italien kann nach Stuttgart fahr'n - schalalalala...

Currently playing: Louie Austen: As long as I have a song
Current mood: Traurig

Dienstag, 4. Juli 2006

Welt-Meistersinger

Zur Abwechslung mal poetisch:

Ich liege nackend auf dem Bett,
dem Bette Gott die Ehre rett'.
Es liegt sich weder schlecht noch recht,
im Winde baumelt das Gemächt.

Die Welt vergeht, die Zeit steht still,
und keiner fragt, ob ich's so will.
Dagegen wächst kein gutes Kraut,
das rufe ich bisweilen laut.

Am Ende baumelt gar nichts mehr,
am Ende fällt der Mond ins Meer.
Die Sonne scheint, solang' sie meint.
Darüber hab ich nie geweint.

Noch immer lieg' ich auf dem Bett,
noch immer baumelt's sehr adrett.
Von links nach rechts, von rechts nach links
und morgen spiel'n wir ohne Frings.

Currently playing: Sergio Mendes: Don't stop
Current mood: Alles klar
Entry modified
Geändert am 8. Juli 2006 um 01:31

Donnerstag, 29. Juni 2006

Essensschlacht mit Dr McRanzen

Personen:

Dr. McRanzen:    ehemaliger Arzt, hat seine Zulassung verloren, weil er aus Geldgier Informationen über eine Patientin an ein Boulevardblatt verkauft hat.

Gregor LaCervèze:  gelernter Krankenpfleger, hat sich mit 35 dazu entschlossen, ein anspruchsvolles Hochschulstudium zu beginnen, musste nach einigen Semestern abbrechen und verkauft jetzt Hosenknöpfe.

Johnny Black: Ex-Knacki, arbeitet als Verwaltungskraft, um sich seine täglichen 3 Packungen Rothändle leisten zu können.

 

Ort: eine mittelgroße deutsche Studentenstadt, der Fußweg zwischen Mensa und Uni-Campus.

 

Dr. McRanzen eiert auf seinem Fahrrad zwischen den Studenten hindurch, mit seiner Trekking-Tasche stößt er immer wieder Leute an. Die Angestoßenen sparen sich ihre Kommentare, nachdem sie den Fahrradfahrer gesehen haben. Er trägt einen Helm, ist schlampig angezogen, hat eine sehr unförmige Figur und schwitzt stark. Mitten auf dem geraden Weg fällt er plötzlich mit seinem Rad um und stürzt auf einen Passanten. Die beiden rollen gemeinsam eine Böschung hinunter und fallen um ein Haar in den Fluss.

 

Ranzen: Ach Mist, schon wieder.

Passant: Aua. Was ist passiert?

Ranzen: Wie? Was?

Passant: Was passiert ist.

Ranzen: Keine Ahnung. Ist doch immer dasselbe. Irgendwas stimmt mit diesen Rädern nicht.

Passant: Ja, das kommt mir auch so vor. Ich hab da auch so eine Theorie: Die Amerikaner bauen da absichtlich Fehler ein, weil sie uns politisch ausbeuten wollen. Das glaubt zwar wieder keiner, aber irgendwann werden die sich alle noch wundern. Wenn's nach mir ginge, würden einige Sachen viel kritischer betrachtet. Aber mich fragt ja keiner.

Ranzen: Mich auch nicht. Dabei weiß ich ganz gut, woher der Wind weht. Aber wie sie schon sagen, uns fragt ja keiner... wer sind sie überhaupt?

Passant: Ich heiße Gregor LaZerveze ähh LaCervèce...

Ranzen: Also wie jetzt?

LaCervèce: Ich weiß nicht, die Leute sprechens mal so aus, mal so.

Ranzen: Achso - ja, das kenn ich. Und was machen sie so?

LaCervèce: Ich bin selbstständig und studiere nebenher noch Psychologie. War früher im Gesundheitswesen. Selbst?

Ranzen: Ach - ich bin Mediziner. Bilde mich zurzeit ein wenig weiter. Da kommt man ja ansonsten nicht so dazu, als praktizierender Arzt.

LaCervèce: Ja, stimmt. Ich finde es auch wichtig, Zeit zu haben, um sich zu bilden. Was da so alles los ist in der Welt, das sagt einem ja sonst wieder keiner.

Ranzen: Hmmm.

Ein weißhaariger Mann mit Tolle, offenem Porno-Hemd und Goldkettchen läuft den Fußweg entlang, zieht lautstark Schleim hoch und spuckt einen großen, grünlich-braunen Klumpen die Böschung hinab. Er trifft LaCervèce direkt ins Gesicht.

 

LaCervèce: Heee, was soll das?

Ranzen: He, sie da oben! Was machen sie denn!

Black: Schnauze, ihr Penner!

Ranzen: Also... wir sind keine Penner!

Black: Haltet die Fresse!

 

Johnny Black fasst sich in den Schritt, rülpst und geht ab.

 

LaCervèce wischt sich den Schleim mit seinem verschlissenen Karo-Hemd aus dem Gesicht.

Ranzen: Also, den Kerl kenn ich doch. Der arbeitet doch in der Uni. Als Aufsicht in der Bibliothek. Dass da solche Leute arbeiten! Also nein, das hätte ich nicht gedacht. Vor wem soll man heute eigentlich noch Respekt haben. Die Sitten verkommen, die Leute hassen sich, jeder zeigt jeden an, wegen nichts und wieder nichts verlieren rechtschaffene Leute ihre Zulassung...

LaCervèce: Ähh... haben sie...?

Ranzen: Was - ich? Nein nein, natürlich nicht, ähm - nur ein Bekannter von mir. Ganz anständiger Mensch, wollte nur das Beste für seine Patienten, aber die Leute sind so böse. So böse...

LaCervèce: Ja, richtig. Angespuckt wird man, keiner nimmt einen ernst, irgendwelche frechen Zwanzigjährigen erzählen einem, man sei dumm. Diese Welt wird einfach von den falschen Leuten regiert... haben sie schon gehört: Die USA, was die allein jährlich ausgeben, um ihr weggeworfenes Essen zu entsorgen? Ich sags ihnen, das sind Millionen, das können sie sich gar nicht vorstellen. Und anderswo - in... na sie wissen schon - da verhungern die Kinder. Eine Sauerei ist das. Und alles nur wegen dem Öl. Also, lange schau ich mir das nicht mehr an. Ich hab ja meine Meinung, mich können die nicht täuschen...

Ranzen: Hmmm.

LaCervèce: Und überhaupt: auch das mit der Uni. Alles wollen sie einem vorschreiben. Alles muss man so lernen, wie sie es wollen. Da bleibt gar kein Raum für... ach wie heisst das noch... Kreatur... nein! Kreativität! Genau, überhaupt kein Platz für Kreativität! Dieses Land unterstützt nur die, die so sind wie alle. Und die Leute, die eine andere Meinung haben oder nicht so leben wollen wie andere, für die ist kein Platz. Und darunter dürfen wir dann leiden...

Ranzen: Hmm.

 

Die beiden sind während ihres angeregten Gesprächs immer weiter die Böschung hinabgerutscht und liegen bereits bis zur Brust im Wasser.

 

LaCervèce: Wissen sie, was das alles mit diesen Studiengebühren soll? Ich kanns ihnen sagen. Die wollen, dass nur noch die Leute studieren können, die für die amerikanische Weltmachtstellung sind und all denen aus der Hand fressen, die das Sagen haben. Genau die wollen die an den Unis haben. Alle anderen sind unerwünscht! Aber das traut sich wieder keiner zu sagen. Wenn dann in 10 Jahren wieder die Gaskammern aufgemacht werden, dann will nachher wieder keiner was davon gewusst haben. Aber nicht mit mir. Ich sehe alles!

Ranzen: Blubb.

LaCervèce: Blubb.

 

Hier verlassen wir die beiden. Wir bewegen uns ein paar Stunden vorwärts und einige hundert Meter flussabwärts. Dort befindet sich ein großes Netz, das quer durch den Fluss gespannt wurde. Dieses Netz wird jeden Nachmittag vom Mensapersonal „abgeerntet". Aus dem Strandgut wird dann der Eintopf fürs Abendessen gekocht.

 

Doch auch diesen Schauplatz verlassen wir wieder und bewegen uns noch ein paar Stunden weiter und zurück ins Trockene, in die nahe gelegene Mensa. Johnny Black sitzt mit ein paar verwegenen Gestalten, die alle nach Drogen- und / oder Knast-Karriere aussehen beim Abendessen. Auf ihrem Tisch steht ein Stammtisch-Schild, das ein eisernes Kreuz und die Inschrift „Universitäts-Personal" trägt.

Johnny hat eine Filterlose am Zahn, vor ihm stehen ein dampfender Teller und eine offene Flasche Korn.

 

Black: He, ihr Ärsche! Wie ist der Fraß? - Stille -  Wie, keine Antwort, hat's euch mal wieder die Sprache verschlagen vor lauter Hässlichkeit? Mir solls recht sein, ihr redet doch eh den ganzen Tag nur Scheiss. Naja, aber immerhin redet ihr - und zwar laut. Damit diese Studentenpisser sich ja nicht konzentrieren können. Diese Idioten! Scheiss Lesen! So lieb ich das. BUAHAHA.

Er hustet und wirft aus.

 

Black: Bah! So, jetzt mal her mit dem Fraß.

 

Er schöpft mit der Hand aus seinem Teller, schmatzt und kaut. Plötzlich spuckt er etwas auf den Tisch.

 

Black: Wie, bah! Was ist das? Was hamse mir denn da untergejubelt? Das sieht ja aus wie ein Stück Fetzen. Aha! Ein karierter Stoff. Und, Moment mal, da sind auch noch Haare dran. Was soll das?

 

Er nimmt den Fetzen.

 

Black: Hmm. Also, das hatt' ich ja noch nie im Abendeintopf. Ich dachte, es gäb' wieder Fisch. Aber, mmh. Was kannt das sein? Ein karierter Fetzen, mit Haaren dran und einem klebrigen grünlich-braunen Klumpen, der irgendwie nach Tabak riecht...

He, ihr Pisser, was ist das? Wollt ihr Johnny Black verarschen!? Scheiss Studenten! (...)

 

An dieser Stelle verlassen wir die Szene und hüllen den Mantel des Vergessens über diese Groteske, die einem n-dimensionalen Raum entstammt, der sich zwar nicht mit der Realität deckt, aber doch substanziell mit ihr überlappt.

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Abbildung 1: Mensa-Mast-Food 2006

Currently playing: Pink Martinin: La Soledad
Current mood: Grinsend
Entry modified
Geändert am 29. Juni 2006 um 17:17