LouFerrigno Besser!

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Dienstag, 26. September 2006

Machsgutgoodbyeaufwiederschaun!

Da mir die Kapazitäten beim Bilder-Hochladen ausgegangen sind, werden meine künftigen Posts unter:

 

http://hernandez-brutalo.blogspot.com/

 

zu bewundern sein...

 

Currently playing: Auf Wiedersehn, die Zeit mit dir war scheen...
Current mood: Traurig
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Geändert am 26. September 2006 um 18:54

Donnerstag, 14. September 2006

Armes Vaterland!

Tja, da haben sie es nun geschafft, die Geiz-ist-geil-Dieter-Bohlens, die rotgrünschwarzen Pop-Politiker, die gefräßigen Medienaffen und allen voran natürlich die Amerikaner, Araber und überhaupt! Sie haben es geschafft, was sieben Millionen harter Jahre als Hammer und Amboss im Herzen des wichtigsten Kontinents Europas nicht zu bewältigen wussten: Sie haben sie gefällt, die deutsche Eiche, oder vielmehr Buche, wie mir scheinen will.

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Abb.1: Das Ende einer Erfolgsgeschichte

 

Und das im lieblichen Salzbödetal, unweit der Altenburg, eines schönen Aussichtshügels zwischen Gießen und Marburg, auf dessen Plateau es aus nachvollziehbaren Gründen an Werktagen ab 17 Uhr und an Wochenend- und Feiertagen grundsätzlich verboten ist zu lachen.

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Abb.2: Verboten: Alles!

 

Doch noch ist nicht alle Hoffnung verloren, denn:

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Abb.3: Sie lebt!

 

Wollen wir also alle artig sein, uns bei den Händen fassen und singen: „Solang das deutsche Reich besteht, wird die Schraube rechts gedreht."

 

Achja: und Radeln ist natürlich wie immer der feinste Flow-Zeitvertreib - und man erlebt so schrecklich spanndende Dinge (siehe oben), kann sozusagen im Vorbeigehen Weltgeschichte schreiben.

Currently playing: !!! - Shitscheissemerde Pt.2
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Geändert am 15. September 2006 um 23:44

Montag, 11. September 2006

Müller = Herr Ernst

oder auch Hinter Grüner Toiletten = Anlagen

Es war ein schwüler Junitag, als der Captain, Johnny-Fred und ich uns auf die Reise machten. Wir waren die härtesten Hunde im ganzen Ostallgäu und brauchten keine Worte, um uns zu verständigen. Es war klar: die Zeit war gekommen, ein für allemal aufzubrechen und die grünen Auen zwischen Wertach und Lech hinter uns zu lassen. Alles war klar. Drei Mann, drei Pferde, ein Zelt, scharfe Klingen und die Taschen voller Tabak. 100 Kilometer über Feldwege, durch romantische Täler und dramatische Schluchten - schon sahen wir die Schweizer Alpen und vor ihnen den See der Seen: den Bodensee. Lindau, die letzte bayerische Bastion im Grenzbezirk zwischen Genie und Wahnsinn lag zu unseren Füßen.

Luxus gab es keinen, keine schicken Hotels, Sauna oder Freigetränke. Dafür Staub, Männerschweiß und Bohnen. Ganz nach unserem Geschmack. Wir kannten unsere Welt und nahmen uns, was wir wollten. Unsere Schnapsvorräte waren schnell aufgebraucht, also suchten wir nach einem Lager für die Nacht und einer Quelle, um unseren Durst zu stillen. Es konnte losgehen.

Das Fort, das wir uns als Quartier aussuchten, entsprach ganz unseren Vorstellungen, denn es gab dort nichts außer dem Nötigsten. Mit den Sheriffs waren wir uns schnell einig. Es waren harte Burschen, die wie wir vom Wetter gegerbt und reich an Erfahrungen waren. Es brauchte keine großen Worte, um mit diesen Jungs die Fronten zu klären. Sie waren ausgediente Sergeants der US-Kamikaze-Marines und über jeden Zweifel erhaben. Wir zweifelten sowieso nie. Im stillen Einvernehmen teilten die Sergeants ihren Schnaps mit uns. Wir saßen auf hartem Holz, jeder hatte seinen eigenen Tisch, keine Spielereien. Nachdem der Roggen leer und die Aschenbecher voll waren, erhoben wir uns, deuteten einen Gruß an und schlugen uns in den dichten Nebel, um die Lage zu sondieren. Das Zelt stand binnen weniger Sekunden, was aber nichts zur Sache tat, da wir auch im Dreck geschlafen hätten. Jeder von uns hatte darin reichlich Erfahrung.

Ein paar Frauen liefen vorüber. Wir bemühten uns um nichts, doch selbst ein Blinder sah, dass sie allesamt eine Gänsehaut bekamen, die Ihnen die Röcke flattern ließ. Eine fiel in Ohnmacht und wurde von den anderen fort getragen. Das war nichts Neues. Wir kümmerten uns nicht darum.

Da wir unsere Zeit zu nutzen wussten, vergeudeten wir sie nicht auf Hygiene-Firlefanz oder sonstige Umstände, die über Am-Hintern-Kratzen hinausgingen. Wir hatten konnten also dazu übergehen, uns über die wesentlichen Dinge zu unterhalten. Innerhalb von fünf Minuten war geklärt, wer für was zuständig war und wie der Hase zu laufen hatte. Es lag auf der Hand, was der Bodensee uns zu bieten hatte. Also verschwendeten wir keine weiteren Worte darauf.

Das Wetter war mild, die Pferde waren untergebracht und das Zelt stand. Um die anderen Menschen kümmerten wir uns nicht, denn unser nächster Auftrag war klar: wir mussten das lokale Bier begutachten. Wir deckten uns also mit einer Wagenladung der verschiedenen vor Ort verfügbaren Sorten ein. Natürlich bezahlten wir für nichts. Wir nahmen uns, was wir brauchten. Niemand hinderte uns daran.

Nach wenigen Schlücken mussten wir feststellen, dass die Württembergische Bierbraukunst, die hier bedauerlicherweise den Ton angab, kaum mehr wert war als eine dreibeiniges Pferd. Den Gedanken, langfristige Abhilfe zu schaffen und dafür zu sorgen, dass hier anständige Brauereien Fuß fassten, verwarfen wir wieder. Es erschien uns der Mühe nicht wert. Wir hatten nicht vor, lange zu bleiben und was kümmerte es uns, über welchem Bier sich die Menschen hier die dunklen Nächte vertrieben.

Nachdem Johnny-Fred sich dennoch eines der Fässer einverleibt hatte, erblindete er kurzzeitig, was schlagartig die Sergeants auf den Plan rief. Sie verhafteten einen verdächtigen Holländer und warfen ihm vor, Jack aus niederen Beweggründen mit einer gefährlichen Substanz angegriffen zu haben. Kurz: er wurde der Zauberei beschuldigt. Der Holländer wurde in Ketten gelegt, über Nacht er in einer Zelle verwahrt und am nächsten Tag öffentlichkeitswirksam ausgepeitscht, während einer der Sergeants mit seiner rasselnden Stimme immer wieder ausrief: „Wer zaubert, hext und lacht, der stirbt noch heut vor acht."

Somit gestalteten sich also unsere ersten Stunden. Natürlich schliefen wir nicht. Wir tranken. Trotz unserer harten Mägen, die durch nichts auf der Welt klein zu kriegen waren, entschieden wir uns, das verbliebene Bier dazu zu verwenden, einen Teich vor unserem Zelt anzulegen, da man sich damit ohnehin nicht standesgemäß betrinken konnte. Diese Maßnahmen stieß bei den Raubeinen aus dem Sheriff-Büro auf große Zustimmung: Sie äußerten die Idee, den Teich in Zukunft zur „Bäckertaufe" heranzuziehen, die sie in ihr „Bestrafungsprogramm für unangepasste Fremde" aufzunehmen gedachten. Es sollte uns nur recht sein.

Wir lieferten ihnen schon am selben Tag ihre ersten Opfer für diese Züchtigungsmethode. In der Nähe unseres Lagers hatte ein eigenartiges Gespann seine Zelte aufgeschlagen: zwei hässliche bleiche Gesellen mit Schnurrbärten und Schweinebäuchen samt einer ebenso abstoßenden Frau. Die drei kamen offenbar aus der Gegend und litten an einer übersteigerten Geltungssucht. Die drei waren äußerst geschwätzig und hatten es sich zur Aufgabe gemacht, alle Umstehenden an ihrer Anwesenheit teilhaben zu lassen. Der Captain war bereits wenige Minuten nach ihrem Eintreffen nur mit viel Schnaps davon abzubringen gewesen, ihr Zelt anzuzünden, während sie sich darin befanden. Schnaps beruhigt bekanntlich das Gemüt, aber er bewirkt keine Wunder. Als einer der Schnurrbärtigen es schließlich wagte, den Captain direkt anzusprechen und ihm Details aus seinem langweiligen Privatleben aufzunötigen, war den dreien nicht mehr zu helfen. Niemand nahm sie vor der Wut des Captain in Schutz. Er zündete nicht nur das Zelt der Unglücklichen an, er zündete auch noch ihre Schnurrbärte an. Die Sergeants machten keinen langen Prozess. Unsere gesprächigen Freunde landeten in der Zelle. Am Tag darauf wurden sie unter jubelnden Zurufen im Bierteich ertränkt, während einer der Sergeants immer wieder rasselte: „Rede niemals ohne Sinn, sonst bist du bald dahin."

Also hatten wir schon zwei Tage mit unterhaltsamem Programm gefüllt. Am dritten Tag wurden wir mit dem uns unbekannten Problem der Müllentsorgung konfrontiert. Bislang hatten wir uns unsere leeren Schnapsflaschen immer im Weitwurf-Verfahren vom Halse geschafft und keinen weiteren Gedanken an sie vertan. Nun brachten uns zwei eigenartige Frauen, die offenbar keine große Freude an Männern hatten, einige der entsorgten Flaschen zurück und fielen uns auf die Nerven. Sie glaubten, uns darüber belehren zu müssen, wo und wie wir unseren Unrat zu entsorgen hatten. Wir jedoch waren Männer und hatten weder Zeit noch Lust, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Also ließen wir die Lesben von den Sergeants wegen unangepassten Verhaltens verhaften und an die Schweizer Garde ausliefern. Wir hatten schließlich gute Verwendung für ihr Zelt. Es sollte uns fortan als Mülltonne dienen.

Nach Vollbringen dieser guten Tat sahen wir uns nach weiterer Beschäftigung um. Zunächst entdeckten wir einen kleinen Bach, der durch den Zeltplatz floss. Darin lagen diverse Alkoholika, die wohl der Kühlung bedurften. Nun, wir bedurften der Alkoholika. Also trieben wir die Besitzer auf und ließen sie von den Raubeinen verhaften. Der Grund für ihre Verhaftung bestand darin, dass sie unser kostbares Zelt aufgebrochen und dazu missbraucht hatten, ihre Getränke darin zu kühlen. Die Sergeants zeigten sich durchaus damit einverstanden, dass wir die Getränke an uns nahmen. Die Unholde wurden in die Zelle verbracht und im Morgengrauen nackt in die Brennnesseln gejagt. Merksatz des Tages war diesmal „Wer fremdes Gut nicht schätzt und ehrt, dem wird die Gnade schnell verwehrt.".

Ein weiterer Tag Programm. Doch wie das bei Genies so ist, war uns schon am nächsten Morgen wieder langweilig. Also starteten wir eine Erkundungstour über das Zeltlager. Unterwegs sahen wir einige Leute, die uns aufgrund ihrer Ungestalt oder ihrem bäuerlichen Aussehen nicht gefielen - sie alle ließen wir sofort verhaften.

Für Essen war selbstverständlich jederzeit gesorgt. Wir liefen einfach über den Platz und wägten ab, wessen Bohnen uns am meisten zusagten. Wenn wir uns entschieden hatten, was nie besonders lange dauerte, vertrieben wir die zugehörigen Männer, behielten uns die Frauen zur Unterhaltung da und ließen es uns schmecken. Wenn es uns nicht schmeckte, zündeten wir Zelte und Schnurrbärte der Verantwortlichen an.

So vertrieben wir uns die Zeit, rochen von Tag zu Tag männlicher und hatten alles, was wir zum Leben brauchten. Eigentlich ging es uns nicht schlecht. Doch natürlich wurde uns das bald langweilig.

Also zündeten wir unser Zelt an, aßen unsere Pferde auf, tranken einen letzten Schnaps mit den Sergeant und stürzten uns wieder hinaus in das wilde Leben. Vor den Pforten des Lagers trennten wir uns ohne Gruß voneinander und jeder ging seines Weges - mit der Gewissheit, dass wir uns eines Tages wiedertreffen würden. Es würde wohl nicht in Lindau sein, vielleicht noch nicht einmal unter bayerischem Himmel. Eines aber war klar: wir würden wieder bei Schnaps und Bier und kurzen Sätzen zusammensitzen. Seither habe ich weder den Captain noch Johnny-Fred je wieder gesehen, doch ich weiß, sie sind da draußen und sorgen dafür, dass alles seine Gang geht.

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Abb.1: der Captain beim Saufen!

Currently playing: Jazzanova: That Night

Freitag, 8. September 2006

Wahnsinn in n Dimensionen

Irgendwas stimmt doch hier nicht! Vielleicht sollte ich mal etwas MEHR Schnaps trinken, um meine geistigen Kapazitäten ein wenig zu "binden". Dann bliebe nix mehr übrig, um in solch unsinnige Welten abzuschweifen..?

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"Ich ging mit einer Handvoll Hirn und einem Sack Geld in die Kneipe - und kam nach zwei Stunden mit leeren Händen wieder heraus."

Currently playing: Creative Labs: Creative Zen Nano Plus 1 GB weiß
Current mood: Alles klar
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Geändert am 15. September 2006 um 23:56

Mittwoch, 6. September 2006

Neues aus der Kraftküche Pt.1

Fernando, der Küchenchef der "Casa Klein", empfiehlt heute: Tomatenzauber „Richtsberg"

Zutaten für 4-5 Portionen:

  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose grüne Bohnen
  • 1 Dose Thunfisch
  • 100 g Bergkäse (oder anderen Käse, z.B. Mozzarella)
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei
  • 2 EL Gemüsebrühe
  • bunter und weißer Pfeffer, Basilikum, Majoran, Paprika, wenig Chilies, wenig Curry
  • evtl. Knoblauch und / oder Lauch mit einbauen

Topf auf die Platte. Ei, Milch und gewürfelten Käse rein. Nachdem das Ei geronnen und der Käse angeschmolzen ist, die Tomaten samt Soße dazugeben. Mit dem Pürierstab eine Pampe daraus machen. Köcheln lassen. Nach ein paar Minuten die Bohnen und den Thunfisch mit hineingeben. Weiterhin köcheln lassen. Platte abstellen, alle Gewürze einrühren und noch wenige Minuten ziehen lassen. Voilà.

Fertig ist ein flott zubereiteter Sattmacher, der auch dem Geldbeutel (und dem inneren Gleichgewicht) schmeckt. Die Zubereitungszeit beträgt max. 20 Minuten. Das Essen kann jedoch etwas länger dauern, wenn man das mit dem "sich reinlegen" zu ernst nimmt und nachher mit Verbrennungen ins Krankenhaus muss. Dafür kann ich leider keine Verantwortung übernehmen. "Guarkern-Appetit" sagt Fernando-Klaus Gonzales, der Küchenchef...

Currently playing: India Arie: Interlude
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Geändert am 6. September 2006 um 03:23