Alptraum ?

Alptraum ?
Die Auseinandersetzungen nehmen kein Ende, solange im Kopf noch Gedanken sind. Sie erfassen, vergleichen, analysieren und sortieren. Eine unaufhörliche Arbeit Tag für Tag, Nacht für Nacht.
 
Tagüber beschäftigen sie sich mit Alltagsfragen und Nachts wandern sie in die Traumwelt ab.
 
Träume erfassen symbolhaft, was der Verstand nicht fassen oder verstehen kann. 
Der Traum erfaßt die Ängste, die sich in Nischen verstecken und nach einem haltbaren Boden suchen, in dem sie sich fest verwurzeln können. Finden sie einen nahrhaften Boden, dann treiben sie ihre Wurzeln in die Tiefe der inneren Seele und aus dieser heraus sagenhafte Blüten, die sich als Phobien in einem Gruselzimmer gut plaziert werden können.
 
Aus ihren noch bodenlosen Verstecken und Nischen senden sie aber nur ein paar Signale an die nächtlichen Träume, die ich manchmal sehen und erleben kann.
 
"Eine Frau, äußerlich attraktiv solange sie nicht lacht.
 
Sie lächlet nur mit einem geschlossenen Mund, wirkt freudlich und nett, solange  sie nicht lacht.
 
Eine Frau in den besten Jahren steht mit einem freundlichen Lächeln auf einer Anhöhe und sieht in die Ferne. Der Wind erfaßt romantisch ihr weiches Haar und läßt es wie Fahnen in Wind wehen.
Der Wind schmiegt ihre Kleidung fest an ihren Körper und modelliert ihre ranke Fingur.
Eine Frau, sie steht im Wind auf der Anhöhe und sieht in die Richtung des frischen Windes. Er kommt aus dem fernen Horizont und sie läßt ihn sich um die Nase wehen.
 
Sie steht dort oben, erstarrt zu einer Skulptur. Nur ihre Augen bewegen sich und sie lächelt weiter mit geschlossenem Mund. Iher Augen suchen den Horizont ab und fixieren sich auf die untergehende Sonne im Herbst. Das Abendlicht läßt die Herbstlandschaft in einem feurigen Licht zu einer betörenden Wärme verbrennen.
 
Zu einer Skulptur erstarrt, steht auf einer Anhöhe eine Frau. Auf den Horizont fixiert erfaßt sie den einzigen Weg, der zu ihrer Anhöhe führt. Der Wind errötet ihre Wangen zu der schon vergangenen jugendlichen Frische. Auf ihrem Gesicht ein freundliches Lächeln mit geschlossenen Mund. Aus der Starre löst sie sich, als sie am Ende der Weges am Horizont einen winzigen beweglichen Punkt entdeckt.
Der Punkt verändert sein Aussehen mit seiner Annäherung auf die Anhöhe. Der Punkt verändert sich zu einem Strich, der Strich verändert sich zu einer Strichmännchen und aus dem Strichmännchen erwächst ein Mann.
 
Ein Mann kommt aus dem Horizont auf dem Weg über die Anhöhe an die Frau nicht vorbei.
 
Die Abendsonne wärmt sein Rückrad und schmeichelt ihr Gesicht.
 
Lebhaft verfolgten ihre Augen die Veränderungen des Mannes und jetzt suchen sie Kontakt. Sie schickt  ihren freundlichsten Blick wie einen Boten dem Kommenden entgegen. Der Blick begleitet ihn auf der letzten kurzen Strecke zu ihr.
Sie steht auf der Anhöhe und nicht nur der frische Wind färbt ihre Wangen rot, da steht er vor ihr und hat die Abendsonne im Rücken.
 
Er lächelt sie an und sie strahlt zurück.
 
Er strahlt sie an und sie öffnet die Lippen und lächelt ihn an. Sie öffnet dem Mund und lacht ihn an.
Ersteht vor ihr und sieht ihr strahlendes Lachen und ihre Zähne. Ein Zahn ist wie der andere.
Schlecht, schwarz und abgenutzt reihen sich Ruinen aneinander, die keinen Biß mehr haben.
Sie lacht ihn an und er erstarrt auf der Anhöhe an ihrem Lachen."
 
 
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sind Versprechen Versprecher ?

sind Versprechen Versprecher ?

Die freundlichen Gesichter lachen uns mit großen Versprechungen von den Wahlplakaten der politsichen Parteien entgegen.

Die heisse Phase der Wahl hat begonnen und die Auftritte der Politiker häufen sich. Kurz vor den Wahlen sind die Politiker zum Anfassen nah und ihre Versprechungen häufen sich zu großen Stapeln vor jeden Rednerpult.

Die Gesprächsfetzen, die ich von anderen Leuten in Bus oder Bahn auffange, beschäftigen sich immer mehr mit den Wahlen.

"Wen soll man wählen?" Der Bürger ist ratlos.

 An die vollmundigen Versprechungen haben sie sich schon gewöhnt und nur der Naive glaubt daran.

Schon in der Vergangenheit stellten sich die Versprechungen als leer und Versprecher heraus, denn

Wer beherrscht wen?

Beherrscht die Politik die Wirtschaft ? 

Beherrscht die Wirtschaft die Ökonomie?

Kann die Politik die Wirtschaft überhaupt beherrschen?

Ist den Politikern die Wirstchaft über den Kopf gewachsen?


 
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Verstopfung durch Gardinenpredig

Verstopfung durch Gardinenpredig

Die Elternversammlung war kurz und prägnant. Eine neue Klasse, ein neuer Lehrer.

Ein Lehrer ohne Erziehungsfinger, oh,wie schön. Ein Lehrer, der kein schlechtes Gewissen macht, oh,wie schön. Er sagt an, was Fakt ist und damit hat es sich. Ein kleiner Zettel für die Eltern, da steht alles drauf, der individuell sagt, "da steht ihr Kind".

Die Wirkung der kleinen Notizen auf mich hält eine Weile an. Sofort arbeitet es in meinem Kopf, ich sinne nach wirksamen Strafen. Mein Kopf läuft heiss, aber es kommt nichts sinnvolles dabei raus.

Als die Wirkung der Notizen auf mich etwas nachlassen, überlege ich "Bringen Strafen überhaupt etwas?"

Ist die Vergabe von Strafen nicht eine ohnmächtige Handlung aus einer elterlichen Machtposition heraus?

Die Macht, die Eltern über ihre Kinder haben - Strafe -

Die Kinder, sie können sich verweigern und dann sind die Eltern mit ihrem Latein am Ende.

Die Macht, die Kinder über ihre Eltern habe - Verweigerung -

Tun die Kinder einfach nichts mehr, sind die Eltern ohnmächtig. Das Kind hat sich vor der Verweigerung über die Konsequenz  Klarheit verschafft.

Die Eltern sind dann an ihre Grenzen gekommen, eine Kommunikation ist nicht mehr möglich.

Kommunikation? Das wichtigste Bindeglied zwischen Bezugspersonen.  Die Kanäle für die Kommunikation werden verstopft mit Gradinenpredigen. Will ich diesen Kanal nicht verstopfen dann muß ich von den Predigen lassen und dann? Dann stoße ich auf Unverständnis der Außenwelt.

Die Außenwelt macht Druck und erhofft sich über die Gardinenpredig Erfolg. Bei meinem Kind lande ich damit in eine Sackgasse unserer Kommunikation. Seine Augen sagen mir, ich rede an ihn vorbei.

Also Gardinenpredig ade und was nun?

Einsatz der Kommunikation zur Entscheidungsfindung des Kindes? Was will es? Welche Ziele hat es? Will es nur träumen, oder im realen sein?

Zwischen Traum und Wirklichkeit ist ein tiefer Graben und in dem der Jungendliche sich aufhält.

Ist ihm die Wirklichkeit  zu rauh, dann zieht er sich in einen Traum zurück.......

 
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Schleimtour

Schleimspuren

Begegnungen mit Zicken und Furien haben immer den selben Verlauf.  Sie schleimen ohne Ende, wenn sie etwas nicht bekommen und sie schleimen, wenn sie etwas haben wollen.

Da doch kein Unterschied, sagt ihr? Oh doch, hier der Beweis!

Also Zicken sind Gift und Galle speiende Wesen. Das ist bewiesen, denn wer einer Zicke mal auf den Rocksaum getreten ist, der kann ein Lied davon singen.

Das Gift und die Galle verbinden sich in der Luft zu einem grünen klebrigen Schleim.

Können Zicken oder Furien ihren Willen nicht durchsetzen, dann spucken sie ihr mit Galle verbundes Gift über den Kopf der Person, die sich ihrem Willen in den Weg stellt. Die Masse ist ausreichend, dass die Person von Kopf bis Fuß so sehr eingekelt ist, dass sie außer Gefecht gesetzt ist und außer Flucht nach hinten keine andere Bewegung mehr möglich ist.

Es sei denn, die Person wehrt sich und nimmt macht daraus ein SchleimMatch. Das setzt voraus, dass diese Person genügend Gift in sich hat, ansonsten sind ihre Schleimbatzen ohne Wirkung. In dem Kampf geht es nicht etwa um die Wahrheit oder sonst ähnliche edle Tugenden, sondern es geht um Sieg oder Niederlage. Eine Zicke verläßt das Schlachtfeld nicht, wenn sie den gegenüber nicht total überschleimt hat. Der Schleimnachschub ist unerschöpflich. Verborgener Neid, Hass, Mißgunst und Egosimus haben ausreichend Gift in ihrer Seele anwachsen lassen und es reicht für viele Schlachten. Die Opfer der Zicken und Furien sehen wie eine grüne Pechmarie aus und damit schwer gezeichnet.

Das alles geschieht, wenn Zicken  oder Furien ihren Willen nicht bekommen.

Aber was machen sie, wenn sie etwas haben wollen?

Sie schleimen weiter. Aber jetzt wird der Schleim nicht über den Kopf geschüttet, sondern um die Beine geschmiert. Wehe dem, der das nicht merkt, dann ist er gefangen in dem Schleimgraben um seine Beine. Der süßlich riechende Schleim ist nicht nur glibberig rutschig, nein, er ist zäh und klebrig. Eine schwache Natur hat wenig Chance, da wieder rauszukommen.

Sehr beliebt für diese Schleimtour sind bei den Zicken die Männer, die in ihre Geldbörse flüssig genug sind. Hängen sie ihn den Schleimbatzen der Zicken, dann können sie sich maxiaml freikaufen. Zicken sind unersättlich und so werden sie noch lange zahlen müssen...


 
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Ungeziefer im Lebensbaum

Ungeziefer im Lebensbaum

"Nur der Weg nach innen lohnt sich" - eine kleine Bröschüre nur, aber nachdem ich sie verschlungen hatte, leitete sie bei mir eine neue Orientierung ein.

Vielleicht aus meinere ExperimentierFreude heraus oder vielleicht war ich wirklich auf der Suche nach etwas noch Unbekanntem, von dessen Existenz ich nur ahnen konnte.

Aber was ich bis dahin fand, waren Wertvorstellungen, die nur an Äußerlichkeiten hafteten. Sie waren die Stützpfeiler, die mein Leben über die Abgründe bringen sollten. Aber war es dann soweit und der Abgrund war vor mir, dann erwiesen sich die Stützpfeiler als wertlose Plagiate. Sie waren weder haltbar noch waren sie belastbar. Bei Belastungen zeigten sie Rissse  und bei Druck zerbröselten sie. Mein Leben kam in eine Schieflage.

Um die Stützen zu erneuern brauchte ich neue Werte und die Zwit für ihre Suche. Derweil hielt ich mich mit etwas Alkohol über Wasser. Der eingestürtze Stützpfeiler wurde duch den Alkohol zwas nicht ersetzt aber so störte die Schieflage weniger und die Welt schien im Lot, auch wenn dadurch anderer wichtige Pfeiler einbrachen und das zog wieder eine neue Alkoholschleife nach sich.

Ein zerstörerischer Mechanismus war geboren und konnte nur durch eine Klare Erkenntnis unterbrochen werden

Falsche Wertvorstellungen erfüllen nur den Sinn einer scheinbaren inneren Stabilität, zerplatzen diese wie Seifenblasen, kommt die innere Stabilität ins Wanken und mit ihr die  Lebensfreude und Zufriedenheit und an deren Stelle werden Niedergeschlagenheit und Unzufriedenheit das Leben weiter bestimmen.

"Das hat doch alles keinen Sinn mehr" oder "Das macht doch alles keinen Spaß mehr" vertiefen mit den Negativschlagzeilen wie "Ist das oder das noch zu retten?" der Medien die Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit weiter.

Und doch, der tägliche Kampf in der Gesellschaft ist wie ein Kampf gegen die Windmühlen. Alles was ich in mühevoller Kleinarbeit zusammentrage, die Gesellschaft scharrt es mir wieder auseinander.

Zur Zeit höhlt die Gesellschaft ihre Menschen aus und und nimmt ihnen damit ihre natürliche Lebendigkeit. Der teilweise gute Lebensstandart täuscht nicht darüber hinweg, dass sie sich innerlich ausgehöhlt fühlen. Die Unzufriedenheit breitet sich über wie eine schwere Schneedecke aus und unterkühlt ihre Menschen.

Die Gesellschaft, der Lebensbaum aller Menschen, trägt zur Zeit keine Früchte mehr. Sie unterkühlt, der Baum steht nicht nur in der Kälte der Gesellschaft sondern er ist zu seinem Unglück noch ausgehöhlt und verwurmt.

Das schwächt seine Lebenskraft und nimmt seinen Lebenssaft.

Bevor der Lebenssaft bis in die Baumkrone steigen kann, ist er erfroren und vom Ungeziefer abgeleitet. So kommt nur noch wenig von dem Lebenssaft bis in die Baumkrone und das mindert den Fruchtansatz und die wenigen Früchte fallen wegen der Kälte schon vor der Reife ab.

Wielange noch kann der geschwächte Lebensbaum alle seine Menschen ernähren?


 
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