Knut's Kuschelecke

Nachtrag: Jack Johnson am 19.03.2006

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Alles in allem war es eigentlich ganz ok. Fangen wir bei den negativen aspekten an.
Nummer 1: Zwei Vorbands. Nachdem die Erste schon mindestens ne halbe bis dreiviertel stunde gespielt hat, was an sich ja nichts besonderes ist, wartete man gespannt auf das, was da passieren mag, doch was man nach 15 Minuten Umbau zu sehen bekam war nicht der ersehnte Herr Johnson, sondern prompt ein zweiter Künstler zur Unterstützung. Also wieder 30 minuten warten und dann noch die Umbauphase abwarten. An sich waren die Support-Acts "Alo" und "Matt Costa" nicht das Übelste, aber man kann nich nach 2h stehen noch von einem erwarten, einer unbekannten Band wie gebannt zu laushen und die nötige aufmerksamkeit zu schenken.
Punkt 2 waren die unliebsamen Mitbestreiter des Konzert. Wie immer gabs da Drängler und Schubser, die sich trotz chronischem Platzmangels immer wieder nach vorne schleichen wollten. Man war gezwungen sich alle 5 minuten wieder neu zu sortieren und war nur damit beschäftigt bloß keinen Boden an die fremden Eindringlinge zu verlieren. Krönung des ganzen war, nach dem Jack Johnson dann endlich auf der Bühne stand, eine Gruppe von ca 8 Jungen und Mädchen, die sich mit der Erklärung "wir wollen versuchen nach vorne zu kommen" an uns vorbeidrängeln wollten. Erst dachte ich es wären nur 2, aber als die lange Menschenwurst kein Ende nehmen wollte machte sich auch auf den Gesichtern der umliegenden Fans Missgunst breit. Da ca. 70% der Gäste weiblich waren und die ja bekanntlich nicht die Größten sind, stellt das normalerweise kein Porblem für mich da. Aber es gibt eben auch noch die Freunde von diesen Mädchen, die dann mal eben 1.80 und größer sind, was sich bei meinen 174cm doch schon durch erhebliche Sichteinschränkung bemerkbar macht. Und eben so einer, schmückte das Ende der stinkenden Menschenwurst. Wie eigentlich zu erwarten kamen sie nicht weiter als 2 meter weiter und so hatten die Girls vor mir einen prima Leuchtturm dazugewonnen. Zwar regten sie sich auf und machten ihm klar, dass das so nich ginge, aber keine war beharrlich genug den Penner zu vertreiben. Und so stand er dann eben den Rest des Konzertes weiter da rum, was mich eigentlich nich besonders störte, da ich später wieder prima gucken konnte.
[...]


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