In Amerika ist dieser Tage ein Eheversprechen unter Homos genau so viel Wert, wie ein Aktienkauf: Am nächsten Tag weiß man nicht, ob man das große Los gezogen hat oder ganz auf Anfang geht. Da hilft dann auch kein euphorisches "Yes we did!". Vielleicht eher ein ernüchtertes: We'll do it again and again. So viel zu den so genannten inalianable rights "life, liberty, and the pursuit of happiness". Da bin ich froh, dass Old Europe doch ein klein wenig fortschrittlicher ist als die neue Welt. Hier können einem wenigstens die Fundamentalisten und die ewig Gestrigen nicht ständig gleich wieder das Lebenskonzept ausknipsen. Warum wird es uns nur so schwer gemacht spießig zu werden... (fragt sich eine, die überhaupt nicht heiraten möchte!).
: 0
Ah, ich habe heute morgen ebenfalls kopfschüttelnd einen Artikel darüber bei SpOn gelesen. Und war sogar überrascht, dass die das so neutral bis ironisch bringen (Der Spiegel kann sich ja sonst nicht damit rühmen, besonders homo-freundlich zu sein). Entsetzt hat mich aber besonders die Tatsache, dass in manchen Staaten das Homosexuellendasein immer noch ein Kündigungsgrund ist..