Silentium

Man fängt auch den Wind nicht in einer Dose.

Nebel

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Es macht mich depri, wenn alles Grau ist, obwohl es doch eigentlich auch schön ist. Ich hab eine Stunde am Meer gesessen, es ist faszinierend, wie der Nebel, die Grenze zwischen Himmel und Erde verschwinden lässt. Es gibt keinen Horizont mehr, sondern einen fliessenden Übergang zwischen Himmel und Erde, zwischen Wasser und Luft.

Trotzdem mag ich es lieber wenn die Sonne scheint, die Welt erscheint irgendwie farbiger - als ob die Bäume grüner und das Wasser blauer wäre.

Ich fühle mich leichter, freier, schöner, wenn die Sonne scheint, weil ich dann bessere Laune hab.

 

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
 ~ Herman Hesse 
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Izzie am 10. Mai 2008 um 14:58
Zu diesem Gedicht habe ich mal die beste Interpretation geschrieben :)
Einfach, weil ich mich total damit identifizieren kann.
Der Nebel ist schon irgendwie faszinierend, aber es ist, als würde er einen erdrücken.
Die Sonne dagegen fließt einfach durch den Körper und plötzlich ist alles besser :)
ALso Kopf hoch - Die Sonne kommt bestimmt wieder!
Liebe Grüße

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Es ist leichter zu bleiben, was man geworden ist, als zu werden, was man im Grunde ist.
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