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Normalerweise entdeckt man beim konfusen AufräumNachmittag kleine Anekdoten, amüsante Erzählungen, witzige Fehlerchen und verwirrendes Gekritzel. Dies kann man auch erwarten, wenn man die zweite Deutschklausur der 8. Klasse erblickt. Thema: Schilderung. In regelrechten Erinnerungswellen kommen pulsierend die Umstände dieses Ereignisses ins Gedächtnis zurück. Man wähle sich ein Bild aus 20 verschieden plakatartigen Fotografien heraus und schreibe dazu die passende Schilderung. Für einen Vierzehnjährigen pubertierenden Teenager wohl keine riesige Herausforderung. Nur vergaß ich, dass ich meinen Gemütszustand von damals nicht mehr mit dem von heute vergleichen konnte. Hier die Geschichte ohne Bild. Lasst eure Phantasie Amok laufen und stellt euch nun das Bild hierzu vor.
Freude und Trauer
Die Strahlen der Sonne fallen durch das lichte Blätterdach der Bäume. Die Wärme der lauen Herbstbrise streichelt zärtlich meine Wangen. Die Leidenschaft des Sommers kehrt zurück. Das Glück der Welt könnte, nein, muss hier verborgen sein. Das Singen der Vögel erobert mein Gedankenreich. Die Klänge der Fröhlichkeit spiegeln sich hier wider. Ein Fluss, nein, ein Bächlein rauscht sinnlich vorbei.
Der Spiegel meiner Sinne!
Doch was ist das? Stille überklingt das Singen, das Rauschen der Blätter. Dunkelheit überrennt mich, Finsternis kehrt in mich ein. Eine Hütte, eine schwarze, traurige, zerborstene Hütte trübt das Bild der Schönheit des Tages. Kein Vogel zeigt seine Künste des Morgens nun, nur die Klänge der Dämmerung sind noch weit zu hören. Das Flüsschen, es trägt auf einmal schwarzes, ewig klingendes Wasser unher und ergießt sich über einem brosenden Wasserfall direkt in einen dunklen See geschaffen aus tausend Tränen der Furcht. Als ob die Menschheit ewig weine.
Rauer kalter Stein umringt mich, meine Freude wird verschlossen. Eine Nacht des Grauens beginnt. Der Geruch des Todes schwebt durch die Lüfte. Die Geschöpfe der Nacht besetzen die glatten Spalten der Felsen. Die Kälte umschlingt mein Herz wie Garn gesponnen aus Todesangst. Wie eine Kreatur der Schwärze durchdringt die Trauer meinen Körper, wie eine Seuche verbreitet sie sich langsam in mir, um mich endgültig zum Schweigen zu bringen. Die Brette der Hütte des Grauens knarzen in dieser endlosen, für die Ewigkeit geschaffenen Stille. Das Wasser umspült meine Beine. Die Feuchte kriecht meinen Körper empor und die Furcht beherrscht meine Gedanken.
Ich will nicht! Ich will nicht mehr! Es soll aufhören! Die Tiefe der Stille soll mich verschlingen!
Kommentare: 1
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Ich mein natürlich so geil. :D ^^