Disharmonie

Ein letzter Funke Optimismus ausgelöscht. Wieder in mein uraltes Verhalten abgedriftet.
Kein giftiges Anschreien, kein hinterrückses Lächeln, kein belustigendes Gerede. Die drei Hauptadern meines abnormen Routineverhaltens versagen.
Trauer macht sich breit, dieser kleine schwarze Tropfen im Meer aus harmonierenden Gefühlen.
Oder ist diese Emotion eher mit einem wuchernden, rankenden Efeugestrüpp zu vergleichen, welches die klaren Konturen meines Verhaltens überzieht? Könnte es sich gar doch um ein wesentliches Mosaikstück meiner Wesensskulptur handeln?
Passiv agierender Pessimismus durchzieht mich derweil. Der Glaube an Optimismus zerfallen. Märchen bleiben doch immer Märchen.
Ich lass mich indes treiben.

am  8. Februar 2009  um  13:20

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Ich zitiere:"Optimismus ist etwas für märchengeile Kinder" ;)
Lass dich noch nicht unterbuttern - noch weißt du nicht was weiter geschieht.
:-*

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