Gravezilla

Kommentare: 2     Stars : 0

Kapitel 5

Liebeszeilen

 

Nun steh ich hier am Rande meines Lebens

Es ist dunkel, es ist kalt

Dies ist das Ende meines Strebens

Wenn meine letzter Hilfeschrei in der Nacht verhallt

 

Grade bin ich dabei den finalen Schritt zu machen

Da hält mich etwas, etwas das mich ans Leben leint

Ich dreh mich also um und höre ein leises Lachen

Der Nebel tut sich auf, eine Gestalt erscheint

 

Sie hat wunderschön strahlendes, blondes  Haar

Und als sie näher kommt da seh ich gar

Ihren Körper schmückt ein schwarzes Kleid

Ich denk nun ist es an der Zeit

Denn als meine Augen ihre erblicken

Fängt sie an mein Leid zu ersticken

Kaum ein Wort verlässt meinen Mund

Doch wie geistesabwesend tu ich folgende Zeilen kund:

 

Ich liebe den Moment in dem ich in deiner Liebe eintauche

Du gibst mir was ich brauche

Nur mit dir genieß ich die Zweisamkeit

Mit dir ist sie erträglich, die Wirklichkeit

Sobald ich dich sehe beginnt mein Herz zu beben

Du allein bist mein Anker im Leben

Mir scheint es als hättest du die Gabe

Denn ich bin glücklich wenn ich dich bei mir habe

Grade erst sah ich dich, als das Leben aus mir wich

Doch schon ist mir klar...

Ich liebe Dich

 

Ich sehe sie an

In den Gläsern ihrer Brille spiegelt sich der volle Mond

Sie umarmt mich

Ihr schützender Leib mich schont

Sie küsst meine Stirn

Eine Träne rinnt mir über die Wange

Sie berührt mein Gesicht

Ich erstarre, mir wird bange

Dann berühren ihre Lippen die meinen

Der Himmel tut sich auf

Der Mond beginnt in heller bracht zu scheinen

Das Glück nimmt seine Lauf

 

Dann öffne ich wider die Augen

Sie beginnt an meinem Hals zu Saugen

Ein Gefühl dass ich nie zuvor kannte

Ein Bote einer anderen Welt dich sannte

 

Sie nimmt mich bei der Hand und weist mir den Weg

Denn Weg in ein Land dass ich nie zuvor sah

Ich rieche ihren lieblichen Duft als ich mich neben sie leg

Nun spür ich ihre Wärme ganz und gar

 

Sie legt mich in Ketten

Sie kettet mich an sich

So dass ich ihr nie mehr entwischen kann

Ihre Ketten sind mein Halt

Mein Halt im Leben

Das Leben dass mich so enttäuschte

Doch was geschieht wenn die Ketten zu rosten beginnen

Ein Gedanke den ich verdränge

 

So reis ich mir mein krankes Herz aus der Brust

Leg es in deine Hand

Schenk es dir

Mögest du es nun besitzen

Es aufbewahren

Es beschützen

Es ist das wertvollste Geschenk dass ich dir machen kann

So nimm es und denke immer daran

 

Du bist mein Halt

Meine Hoffnung

Mein Glück

Mein ein und alles

 

Ich liebe Dich

Ewiglich...

Amen

 

written by

The Gravezilla     

  undefined          

 ..für dich mein Schatz   

Iris am 6. April 2006 um 04:41
Danke für das wunderschöne Gedicht..
Ich finde, dass es sehr schwierig ist, sich für ein solches Geschenk zu bedanken, deshalb sage ich es einfach: Danke. Mir ist das Herz zerflossen als ich es gelesen habe.

0 Punkt(e) vergeben    

Iris Conrad am 14. Mai 2008 um 22:05
Und die Ketten rosten nicht =) Ich liebe Dich

   

Eintrag kommentieren

Registrierte Nutzer können sich hier einloggen

Name:

E-Mail:

Homepage:



Sicherheits-Code (bitte aus obigem Bild entnehmen):

Kommentar eingeben:

   

Zurück zu den Einträgen