Kapitel 5
Liebeszeilen
Nun steh ich hier am Rande meines Lebens
Es ist dunkel, es ist kalt
Dies ist das Ende meines Strebens
Wenn meine letzter Hilfeschrei in der Nacht verhallt
Grade bin ich dabei den finalen Schritt zu machen
Da hält mich etwas, etwas das mich ans Leben leint
Ich dreh mich also um und höre ein leises Lachen
Der Nebel tut sich auf, eine Gestalt erscheint
Sie hat wunderschön strahlendes, blondes Haar
Und als sie näher kommt da seh ich gar
Ihren Körper schmückt ein schwarzes Kleid
Ich denk nun ist es an der Zeit
Denn als meine Augen ihre erblicken
Fängt sie an mein Leid zu ersticken
Kaum ein Wort verlässt meinen Mund
Doch wie geistesabwesend tu ich folgende Zeilen kund:
Ich liebe den Moment in dem ich in deiner Liebe eintauche
Du gibst mir was ich brauche
Nur mit dir genieß ich die Zweisamkeit
Mit dir ist sie erträglich, die Wirklichkeit
Sobald ich dich sehe beginnt mein Herz zu beben
Du allein bist mein Anker im Leben
Mir scheint es als hättest du die Gabe
Denn ich bin glücklich wenn ich dich bei mir habe
Grade erst sah ich dich, als das Leben aus mir wich
Doch schon ist mir klar...
Ich liebe Dich
Ich sehe sie an
In den Gläsern ihrer Brille spiegelt sich der volle Mond
Sie umarmt mich
Ihr schützender Leib mich schont
Sie küsst meine Stirn
Eine Träne rinnt mir über die Wange
Sie berührt mein Gesicht
Ich erstarre, mir wird bange
Dann berühren ihre Lippen die meinen
Der Himmel tut sich auf
Der Mond beginnt in heller bracht zu scheinen
Das Glück nimmt seine Lauf
Dann öffne ich wider die Augen
Sie beginnt an meinem Hals zu Saugen
Ein Gefühl dass ich nie zuvor kannte
Ein Bote einer anderen Welt dich sannte
Sie nimmt mich bei der Hand und weist mir den Weg
Denn Weg in ein Land dass ich nie zuvor sah
Ich rieche ihren lieblichen Duft als ich mich neben sie leg
Nun spür ich ihre Wärme ganz und gar
Sie legt mich in Ketten
Sie kettet mich an sich
So dass ich ihr nie mehr entwischen kann
Ihre Ketten sind mein Halt
Mein Halt im Leben
Das Leben dass mich so enttäuschte
Doch was geschieht wenn die Ketten zu rosten beginnen
Ein Gedanke den ich verdränge
So reis ich mir mein krankes Herz aus der Brust
Leg es in deine Hand
Schenk es dir
Mögest du es nun besitzen
Es aufbewahren
Es beschützen
Es ist das wertvollste Geschenk dass ich dir machen kann
So nimm es und denke immer daran
Du bist mein Halt
Meine Hoffnung
Mein Glück
Mein ein und alles
Ich liebe Dich
Ewiglich...
Amen
written by
The Gravezilla
..für dich mein Schatz 
: 0
Danke für das wunderschöne Gedicht..
Ich finde, dass es sehr schwierig ist, sich für ein solches Geschenk zu bedanken, deshalb sage ich es einfach: Danke. Mir ist das Herz zerflossen als ich es gelesen habe.
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