klein m, Esel Pedro, und ich ^^
Gestern Abend aus Bochum zurückgekehrt kann ich nur sagen, daß es eine wundergute Zeit war. :O)
Vom Empfang Freitagnachmittag am Bahnhof, bis zum Abschied gestern, habe ich mich durchweg unheimlich wohl gefühlt, selbst die Nebenwirkungen der Medikamente ( beinahe hätte sich mein Magen in m´s Toilette verewigt ) und mein generelles Problem außerhalb der 4 Wände nur schwer pinkeln zu können, konnten die Wohlfühltage nicht trüben. Alleine in der ersten Nacht habe ich doch tatsächlich fast durchgeschlafen und das sicher 9-10 Stunden, es scheint wohl was dran zu sein, daß ich besser schlafen kann, wenn ich neben einem Menschen liege, den ich gerne habe und dem ich vertraue, wie C. vor einiger Zeit mal westentaschenpsychologisch analysierte. Am 2. Tag ging es in den Tierpark, dort gab es unter anderem eine Schlangenfütterung mit Ratteninhalation, Seeigel mit Analblase, Freischwimmerschildkröte Henrietta, ein halbtotes Wiesel/Frettchen, eine marodierende Ziegen-Gang, eine platte Riesenschildkröte, und Esel Pedro dem ich mal die Nase gekrault habe. ^^
Danach ging es heimwärts, die Anti-Rattenbeschallung am Bahnsteig der Zukunft mißtrauisch kommentiert, noch flott was eingekauft, und dann vor dem Fernseher abgegammelt.
...und und und :O) ...natürlich noch viele angenehme Gespräche, viel zum lachen gehabt und am Bahnsteig eine innig schnufflige Verabknuddlung genossen. ^^
Der Heimweg war dann recht unspektakulär, ich habe ein wenig wehmütig die Ereignisse und Momente des Wochenendes im Geiste an mir vorbeiziehen lassen und kann sogar sagen, daß ich wirklich oft im Moment war und mich nicht wie sonst distanziert und von außen beobachtend gefühlt habe, kein Glas diesmal....dann habe ich am Bahnhof in der Domstadt einem asiatischen und völlig verlorenen jungen Mann geholfen seinen Bahnsteig zu finden, bzw. ich habe ihm erklärt, daß er falsch ist und da ich unsicher war wo er nun hingehört, habe ich ihm gesagt wo er wen was fragen soll um eine sichere Auskunft zu bekommen ^^....erstaunlich wie locker mein Englisch noch flutscht....das Rudel Asischlampen in der Bahn war auf den letzten Metern der Heimfahrt zwar etwas nervig, aber die KEC-Fans hatten den Zug zumindest optisch fest im Griff.
Heute vermisse ich m. schon ein wenig, wie schnell man sich an die Gegenwart eines lieben Menschen gewöhnt und wie schnell man merkt, daß da etwas wichtiges fehlt, wenn man wieder daheim ist.... hmm.
An dieser Stelle ein herzlicher Gruß an klein m., groß K. und R. ( der heute auch zum Kiefermetzger mußte und grausige Angst vor Spritzen hat, irgs :/ ).
Ach man. :O)
kurzes Fleck-Klinik-Update
Nach einer schlaflosen Nacht ( eine weitere Nebenwirkung des neuen Medikaments, ich fühle mich seit der Dosiserhöhung gestern als hätte ich reines Koffein in den Adern ^^ ), begleitet von einer Blutung aus den Nasenschleimhäuten ( siehe Nebenwirkungen ) die leider die Anschaffung eines neuen Kopfkissens die Tage unerläßlich machte, brach ich in aller Frühe zur Uniklinik auf.
Nachdem ich unfreiwillig das gigantische Gelände erkundete, fand ich schließlich die für mich zuständige Anlaufstelle und fand mich in der Zahnmedizinischen Poliklinik in einer Reihe mit einem Mann, dem der halbe Unterkiefer fehlte und einem bunten Gemisch fremdländischer Menschen, die auf mein "Guten Morgen" nur böse Blicke für mich übrig hatten, wieder, während ich darauf wartete unsinnige Formulare auszufüllen um dann in einem Raum mit 2 Dutzend Menschen zu hocken und darauf zu warten über Lautsprecher ausgerufen zu werden.
Dann kam das übliche Prozedere, der Arzt wirft einen Blick auf den Fleck, ist fasziniert von dessen ungewöhnlicher Erscheinung, mutmaßt ein wenig, veranlaßt ein Röntgenbild ( war jetzt wohl das 15. dieses Jahr, beim "Schießen" habe ich in der gegenüberliegenden Wange sogar ein Kribbeln gespürt ), und kommt zu dem Schluß, daß es eine Entzündung sein könnte, Krebs würde er aber gerne noch ausschließen wollen, daher sollte ich in einer Woche nochmals zu einer Gewebeentnahme kommen, aber verwegen und spontan wie ich nun mal bin, meinte ich das könne man doch jetzt mal eben flott machen. Das Gefiel dem Arzt, flott 3 Schwestern hergerufen, Injektionen, Schnippschnapp, etwas Blut, Tamponade in die Wange, Probe ins Gläschen, noch etwas Blut ( nach solchen Aktionen sollte man als Patient nicht reden, nur brummeln ^^ ) und alles war in weniger als 10 Minuten vorbei. Nächste Woche gehts dann nochmal hin, das Ergebnis abholen und dann wird auch durch die Analyse hoffentlich gegen die "Entzündung" vorgegangen, man wird sehen.
Oder kurz und knapp, viel Lärm um Nichts. ^^
DruGgEd aGaIn
Die Psychologin kam heute Morgen zu der Ansicht aufgrund meiner bedenklichen Situation die chemische Keule zu zücken und ein neues Rezept zurechtzudreschen. ^^
Edronax ( mein bisheriges Medikament ) ist recht ineffektiv und kommt nicht mehr gegen den fehlgeleiteten Hirnstoffwechsel an, daher gesellt sich nun ein weiteres Medikament, ein Serotoninwideraufnahmehemmer names Fluoxetin hinzu.
Da ich von Medikamenten dieser Art normalerweise schwere sexuelle Funktionsstörungen bekomme ( meist ein enormes Verzögern der Ejakulation, sofern sie überhaupt stattfindet, begleitet mit unangenehmen Schmerzen und Krämpfen ) wurde eine sorgfältige Auswahl getroffen, auch wenn ich meinte, daß ich in den nächsten Monaten/Jahren absehbar wohl keinen Sex mehr hätte, sah sie das doch anders.
Da ich Citalopram problemlos vertragen habe, jenes Medikament für meine Bedürfnisse mittlerweile aber wesentlich zu schwach sei , greifen wir nun zu dem neuen bereits erwähnten Hoffnungsträger Fluoxetin, der einen dem Citalopram verwandten Wirkstoff enthält, jedoch in etwas muskulöserer Konzentration. Die Nebenwirkungen sind auch etwas spannender, aber nach dem ersten Tag kann man ja noch nicht viel sagen, ich soll mich aber laut Frau Doktor auf Durchfall/Verstopfung, Nasenbluten, Schwindel und Übelkeit einrichten...und den Gürtel etwas enger schnallen, was ich doch sehr begrüße.
Wir werden sehen. ^^
Tja, noch zweimal schlafen, dann gehts nach Bochum zu klein m.
Ich habe mir vorgenommen zu versuchen so viel von der Zeit dort zu "erleben und zu spüren" wie ich kann, denn es setzt mir immer noch unheimlich zu, daß ich bei den Treffen mit K. so oft bedrückt war und den Moment nie so richtig mit ihr erlebt habe...leider läßt sich diese Zeit nicht wiederhohlen und "leben", das bereue ich sehr. :(
Umso mehr gilt es sich der so raren und wertvollen Zeit mit den so unheimlich liebgewonnenen Menschen mit aller verbliebenen Lebendigkeit zu widmen.
An dieser Stelle auch ein wehmütig liebevoll vermissender Gruß an die PauliPrinzessin. ^^
Fleck-Update
Noch eine bedrückende Szene zuvor im Wartezimmer: ich saß da, mit Starren auf die Fische in ihrem düsteren, kargen Aquarium beschäftigt, als mich die bezaubernde Arzthelferin abholte und mich ihr Anblick so verstörte, daß ich nicht reagieren konnte, als sie mich aufrief, ich bin nur aufgestanden und habe sie angeguckt, während sie freundlich lächelnd wohl so etwas wie ein "ja", "hallo" oder dergleichen erwartet hat, denn obwohl ich alleine im Wartezimmer war hat sie mich einige Augenblicke leicht erwartungsvoll angesehen, während das freundliche Lächeln einem angepißten Ausdruck wich. Nach diesen scheinbar endlos langen Sekunden wurde ich im Behandlungszimmer abgestellt und als ich später ging wurde meine Standardverabschiedung gekonnt ignoriert. ^^
Ich war nur vor Angst wie gelähmt im Wartezimmer, weil ich sie so attraktiv fand und konnte auch deshalb nicht reden, aber das auf die Schnelle klar zu machen ist in solchen Situationen irgendwie schwer umzusetzen.
Ein Strick, ein Strick, ein Königreich für einen Strick. ^^
Zwischenbilanz
Eine Sache kam mir lediglich häufig in den Kopf, aber dem mißtraue ich zum einen sehr und zum anderen handelt es sich um etwas unerreichbares, also dennoch immer noch nichts.
...na ja, abgesehen von der pubertären Motivation so viel Sex mit so vielen verschiedenen Frauen wie möglich zu haben *lach*, aber das ist sicher nach einiger Zeit unbefriedigend, und ob ich es wirklich will weiß ich auch nicht....zudem mangelt es dazu noch an Fähigkeit, Gelegenheit und Attraktivität.
Gestern habe ich meine Tagebücher durchgesehen, ein Stapel der sich von 1997-2002 erstreckt und über 5 Bücher geht mit fast täglichen Eintragungen, ich habe 2 Bücher behalten und aus anderen ein paar Seiten entnommen die mir wichtig erscheinen, der Rest ging in den Papierkorb.
Ich habe nur über Schule, Depressionen, Fernsehserien und dem was ich damals für "Liebe" zu einer Mitschülerin gehalten habe geschrieben, aber vielleicht gehe ich von dem was ich behalten habe ja bei Gelegenheit nochmal etwas durch...man kann mein damaliges Ich wirklich vieles nennen, aber geistreich war ich wirklich nicht. ^^
Ich wollte die Bücher schon so lange wegwerfen und habe es nie gekonnt, gestern war es jedoch ganz leicht. Ein lösen von einem alten "Ich" oder vom ganzen "Selbst"?
Gleich geht es zum Kieferdoktor, der Fleck sieht besser aus, ist kleiner, heller und nicht mehr so warm, aber ich denke es wird dennoch in der Klinik enden, die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch.
Ich habe mir diesen Monat sicher für 100 Euro Klamotten gekauft, 3 Schlümpfe, 4 T-Shirts, ein Jackenschlumpf und ein Langärmeldingens. ( Schlumpf = Kapuzenpulli )
Ich weiß gar nicht warum, wohl weil ich auf Fotos irgendwie immer das Gleiche anhabe und die meisten Sachen 4-6 Jahre alt sind die ich so trage....oder älter, gerade sitze ich hier in einem ca. 11 Jahre alten Pulli, was ne Qualität die Dinger damals doch hatten. ^^
Das letzte Mal habe ich so viel Geld für Kleidung vor 4 oder 5 Jahren ausgegeben denke ich, wenn überhaupt...abgesehen von dem ein oder anderen T-Shirt übers Jahr.
Komisch eigentlich. Es gab nie ein Bedürfnis.
Am Wochenende fahre ich zu klein m. und werde mich 2,5 Tage vom Ruhrpott berauschen lassen. Ich freue mich sie wiederzusehen und bin gespannt wie sie sich verändert hat, unser letztes Treffen ist ja schon 1 Jahr her, meines Erachtens nach ist sie die letzten Monate sehr gewachsen. Bewundernswert.
Unbewußt versuche ich immer wieder mich von der Suche nach etwas das ich will, einem Grund um mich zu bewegen und nach vorn zu sehen, abzubringen, aber der Druck hält mich doch immer wieder darauf konzentriert.
Betreutes Wohnen wäre vielleicht eine Möglichkeit, eigener Lebensraum, Hilfe bei allen alltäglichen Dingen wenn ich sie brauche, soziale Integrationsbemühungen, das Stellen oder gemeinsame Suchen einer Erwerbsmöglichkeit wäre dort auch gegeben, aber bevor ich mir nicht klar bin, wofür ich all das machen sollte, geht es nicht, denn ich brauche nichts von all dem wirklich, ich kann auf alles verzichten, bis am Ende kein Überleben mehr möglich ist, und das sollte nicht so ein, kein Mensch sollte so sein.
Heute Morgen ist mir durch einen Zufall bewußt geworden, wie viel ich eigentlich koste, Monat für Monat.
Ich empfinde mich mehr und mehr als Last.
Familienscheiße
Eben rief mein Halbbruder an, der erstaunlicherweise keine 10 km von mir entfernt wohnt. Er ist jetzt 23 und hat, ebenso wie ich damals, das Bedürfnis seine Familie kennenzulernen und möchte gerne erfahren was damals alles passiert ist und warum niemand über etwas reden will, sein Vater (mein Stiefvater) hat sich immer geweigert über meine Mutter zu reden. Ich bin sehr unsicher ob ich ihn sehen möchte, ich habe eigentlich die letzten Jahre versucht alles was ich erfahren habe und woran ich mich noch erinnern kann zu vergessen, ich habe ihn auch gewarnt, daß er nicht zu viel fragen und nicht zu tief wühlen soll, da findet man nur Mord, Alkoholismus, Prostitution, Zuhälter, Vernachlässigung, Mißbrauch, Gewalt, Lügen, Haß, Selbstmord, Tod und was das Leben nicht alles so herrlich unangenehm werden läßt.
Ja ja, Hurensöhne habens auch nicht leicht. ^^
Aber vielleicht wäre es gut, wenn er meine Großmutter treffen würde, vielleicht nähern sie sich ja ein wenig an, sonst gibt es da niemanden mehr der anverwandt ist und von jemandem mit unserem Blut etwas wissen will.
Ich habe ihn auch vor Kontakt zu meiner Mutter gewarnt, obwohl wir uns jetzt nur durch dieses Telefonat kennen ( von verschwommenen 20jährigen Erinnerungen meinerseits mal abgesehen ), hoffe ich er beherzigt meinen Rat.
Current mood:aufgewühlt
ein weiteres Fleck-Update
Nach einigen mehr oder weniger unangehmen Untersuchungen konnte er aber den Fleck letztlich doch benennen und identifizierte ihn als starke allergische Reaktion. Er meinte das wäre nicht sonderlich gut, weil ich wohl auf das in der OP verwendete Füllmaterial allergisch reagieren würde, wenn ich Glück hätte wäre es nur oberflächlich ( wogegen ich eine Salbe bekommen habe ), aber wenn es in 7 Tagen mit Hilfe der speziellen Salbe immer noch nicht abgeklungen sei, müsse ich wohl in die Uniklinik, wo man sich dann der Sache annehmen wird.
Ich sollte irgendwie darauf reagieren oder etwas fühlen, aber irgendwie ist da nichts.
Na, ma schaun. ^^
Leben, Tod und leben?
KnacksKram
Die letzten Tage ist es wieder sehr schwer einzuschlafen, meist liege ich noch 3 bis 4 Stunden wach und denke über vieles nach, bis ich so voller Selbsthaß, Resignation, Schuld oder Verzweiflung bin, daß ich irgendwann gar nicht mehr denken kann und dann doch noch etwas Schlaf bekomme. Selbstmitleid wäre mal etwas neues, vielleicht ein kleines positives Zeichen der eigenen Person gegenüber, aber dazu müßte man einen Bezug zu sich haben denke ich.
Heute hat zur Ausnahme mal jemand verstanden was ich meine, wenn ich sage, daß sich so vieles ab einem gewissen Alter/Entwicklung nicht mehr nachholen läßt, C. geht es da ebenso und sie verzweifelt auch ein wenig daran, kann es aber scheinbar besser ertragen.
Irgendwann ist das Gefühl weg, das man früher hatte, und die im Leben verpaßten Dinge können keinen Einfluß mehr auf die Entwicklung haben, weil man sie schon übersprungen hat und deren Fehlen einen zermürbt, man hat sich schon anders entwickelt und kann den Teil nicht mehr ersetzen indem man die Dinge einfach nur physisch nachholt, während das Gefühl und das Erleben das man früher in Erwartung auf diese Dinge hatte fehlt, dann werden die Versuche Dinge nachzuholen zu furchtbar leeren und bedrückenden Erlebnissen, die am Ende sogar noch mehr schaden, als deren vorheriges Fehlen, weil einem bewußt wird wie man sich unter dem Einfluß dieser Dinge anders hätte entwickeln können, und wenn es nur minimal gewesen wäre.
Aber das ist mir jetzt zu egal um es weiter auszuführen, wer es nicht begreifen kann hat Glück gehabt.
Die letzten Wochen schleicht sich immer öfter der Gedanke ein, daß ich es nicht schaffe, ohne Ziele oder Wünsche gibt es nichts zum draufhinarbeiten und nichts was da Dasein rechtfertigen könnte.
Bis vor einiger Zeit hätte ich noch gedacht, daß es mit jemandem an meiner Seite vielleicht möglich wäre, aber nach der letzten Nacht und dem Tag bisher meine ich, daß ich mir das eigentlich nur vorgemacht habe....oder auch nicht, ich bin ein wenig durcheinander und weiß gar nicht so recht was ich meine oder nicht.
Ich weiß nicht was ich brauche, da fällt mir so gut wie nichts ein, aber ich weiß was ich nicht brauche.
Mir fällt nichts ein, auf das ich nicht verzichten könnte....und so sollte man nicht sein.
Ich weiß nicht, ob ich das alles wirklich so sehe, zumindest meine ich, daß ich es gerade in diesem Moment tue...ich möchte mir nicht vertrauen.
...oder vielleicht meint das Gehirn auch nur den Mist verbreiten zu müssen, weil das Serotonin losgeschickt, abgeblockt und wieder zurück geschickt wird, so daß es keine echte, emotional ausgeglichene Lebensbetrachtung geben kann.
Am besten man sitzt mit aufgespanntem Regenschirm im Bett und wartet auf den Bus. ^^
...wir werden es wohl nie erfahren
...ich dachte immer, wenn ich jemanden hätte für den ich leben könnte, dann ginge alles schon irgendwie.
Aber vielleicht hätte ich nicht jemanden gebraucht für den, sondern jemand mit dem ich hätte leben können.
hm, gestern endete der Gedanke noch mit "leben kann", da war ich wohl noch optimistischer.
belangloses Geplapper
Unverhofft kommt oft. Am Sonntagabend rief doch tatsächlich die Freundin meines Halbbruders an ( er selbst wollte wohl nicht ) und erkundigte sich für ihn nach der Anschrift unserer Mutter, aber mehr als die Stadt wußte ich auch nicht. Ich glaube ich habe ihn das letzte Mal gesehen als ich 9 war...und sie wohl auch im gleichen Jahr zum letzten Mal.
Scheiß Familie, was will man machen. ^^
Am Montagmorgen hatte ich zwei sehr befremdliche Träume, im ersten war ich wieder in der Realschule und wurde von meinem Physiklehrer zusammengestaucht, daß ich nicht krank wäre, sondern alles nur als Entschuldigung für meine Faulheit nehmen würde und am Ende seines Monologes wollte er mir klar machen, daß es das Beste für alle sei, wenn ich mich endlich umbringen würde. Eine Mitschülerin nahm mich in Schutz, ich selbst habe kaum was gesagt. Dann erlebte ich diverse Szenen im Schulgebäude die alle irgendwie belanglos waren.
Im 2. Traum habe ich sehr intensiv von K. geträumt...meine Güte. ^^
Der heutige Morgen begann sehr schlaflos, ich bin dann was durch die Gegend gewandert, habe einen Brief weggebracht und einen Laternenpfahl mit Anti-Nazi-Propaganda verziert.
Der Fleck ( bald auch schon vom Weltraum aus zu sehen ) prickelt seit Montagabend wieder bis in den Kiefer, ich denke da bildet sich wieder eine Infektion, hoffentlich verhält sie sich ruhig, bis der Paradontologe sich das mal angesehen hat.
Ach ja, erst mal abwarten, was der Tag bringt.
Fleck-Update
So mein guter Kieferchirurg. :O)......danach folgte die obligatorische Abtastung ( des Flecks! ^^ ), ein skeptischer Blick und eine weitere Idee, da muß ein Kollege seine Meinung zu geben, ein Facharzt für Paradontologie, und dann werden wir sehen, was die nächsten Schritte sind, denn vom operierten Zahn geht der Fleck nicht aus, da er so gut auf Antibiothika reagiert hat wird es wohl eine bakterielle Infektion im Zahnfleisch sein, die enorm resistent zu sein scheint und nun der Augen eines weiteren Oralmetzgers bedarf. :O)
The Spot - to be continued.
Current mood:so neutral
Skalpell-Apell.....die Titel werden immer schlimmer ^^
Tja ja, da wurde ich am Dienstag nun überraschender weise mit Gelbsucht und Volklore aus dem fernen Hamburg überrascht, dazu gab es noch liebenswerte Kleinigkeiten und einen beschäftigungstherapeutisch geeigneten Brief, wirklich zauberhaft, ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr gefreut, da war der Tag mal wirklich gerettet. :O)
Ein übergewichtiges DANKESCHÖN an dieser Stelle!!! ^^
Das hat dann sogar die düsteren Wolken der vorherigen Tage vertrieben. Da fällt mir übrigens noch eine Beobachtung ein, die ich Sonntag gemacht habe: Nachdem unser Haus + Garten derzeit katzenfreies Territorium ist ( Katze Muh, frühere Eigentümerin dieses Reviers, ist ja weggezogen vor mehreren Wochen ), hat sich nun wohl ein neuer Besitzer vorgestellt, weiß-rostbraun und mäusebegeistert, pirscht er/sie nun gelegentlich durch unsere Tannen und hat am Sonntag sogar eine Maus gefangen, sie mehrfach gejagt und wieder laufengelassen. Ich habe die Katze mal Karamel getauft und bin gespannt, ob sie nun auch öfter hier zu sehen ist.
Am Montagabend wurde in der Therapie dann der Ernst der momentanen Lage klar ausgesprochen...Realität, igitt.
Seit gestern ist der Fleck ( in Kürze entsteht ein Fanclub ) auch wieder etwas aktiver, zumindest rauher, er wurde aber von Impressionen aus Springfield überlagert und nach einem letzten Bier im „Eski Moe´s" *g* war er auch schon fast vergessen.
Danke an dieser Stelle noch mal der wunderbaren K. ^^
...und an dieser Stelle der knuddligen klein m. die mir das Bild mit den Möpsen in den Kopf gebrannt hat. *g* man :O)
Ich wünsche eine supi schöne romantische Zeit! :O)
Tja, heute Abend geht's zum Kieferchirurgen, mal schauen was er sagt und ob er schon das Skalpell wetzt.
Current mood:was zappelig
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